Dienstag, 16. Juli 2013

Easy-Peasy DIY: Jutebeutel verschönern #3

Schon wieder ist eine Woche rum & das heißt, heute gibt es einen weiteren Teil meiner Serien "Jutebeutel verschönern." Dieses Mal wird es fruchtig-lecker. Zumindest optisch. Es wird nämlich ein Apfelmotiv gestempelt. Dafür braucht ihr natürlich einen Apfel. Mit Essen spielt man nicht? Manchmal eben doch.

Vorbereitende Anmerkung: Kauft einen schönen Apfel. 'Schön' ist selbstverständlich Geschmackssache. Achtet aber auf folgende Dinge: Euer Apfel sollte ungefähr gleichmäßig gewachsen sein. Also die rechte & die linke Hälfte sollten sich stark ähneln. Gut wäre es auch, wenn ihren einen Apfel mit Stiel & einem Blatt bekommt. Bei mir war das jedoch nicht der Fall. Das ist auch nicht weiter schlimm. Los geht's mit dem Easy-Peasy DIY.

Man nehme:



So wird's gemacht:

Schritt 1:

Wie immer müsst ihr den Jutebeutel zuerst bügeln, damit er faltenfrei ist. Dann geht es ans Abkleben. Für das heutige DIY braucht ihr sechs Kästchen à ungefähr 11 x 10 cm. Das ist aber abhängig von der Apfelgröße. Messt  den Apfel am besten bevor ihr abklebt aus, damit eure Kästchen auch die richtige Größe haben. Ich habe ein Lineal zu Hilfe genommen. Ein Geodreieck kann euch helfen, damit die Streifen auch parallel sind. Bei mir ging es aber auch so.



Schritt 2:

Nun geht es dem Apfel an den Kragen. Schneidet den Apfel mit einem großen scharfen Messer genau in der Mitte durch. Sucht euch die "schönere" Hälfte aus & entfernt vorsichtig die Kerne. Dann legt ihr die Apfelhälfte mit der aufgeschnittenen Seite auf ein Küchentuch. Relativ schnell tritt der Fruchtsaft aus, der euch die Farbe verdünnen würde, wodurch ihr am Ende kein besonders gutes Ergebnis erzielt. Nun braucht ihr noch eure Stoffmalfarbe. Mein Beutel sollte gelb & orange werden. Da ich kein Orange zur Verfügung hatte, habe ich ganz einfach Gelb mit wenig Rot gemischt. Hat prima geklappt. Ihr könnt natürlich die Farbe(n) eurer Wahl nehmen. Grün & gelb sieht bestimmt auch schön aus. Oder lila & braun. 

Wenn ihr euch für eine Farbe entschieden habt, dann nehmt ihr euer Apfelhälfte & beginnt mit der hellsten Farbe. In meinem Fall also gelb. Ihr tupft den Apfel noch einmal mit dem Küchentuch trocken & pinselt dann eure gewünschte Farbe relativ dick auf den Apfel. Stempelt probehalber einmal auf ein Stück Papier, damit ihr wisst, ob die Farbe so gut aufgetragen wird. Wenn alles passt, kann es schon losgehen. Drückt den Apfel relativ fest auf den Jutebeutel. Drei Sekunden warten & dann entfernen. Farbe neu auftragen, weiter geht's. Stempelt so viele Äpfel wie ihr wollt. Wenn ihr die Farbe wechseln möchtet, wischt ihr vorsichtig mit einem weiteren Küchentuch die Restfarbe weg. Dann kann die zweite Farbe darauf & schon könnt ihr weiterstempeln. Ihr solltet euch nicht allzu viel Zeit beim Stempel nehmen, da der Apfel die Farbe aufnimmt/aufsaugt & an den Rändern mit der Zeit aufplatzen kann.



Schritt 3:

Lasst euren Apfeldruck ca. zwei Stunden trocknen, bevor ihr das Kreppband entfernt. Sonst verschmiert ihr vielleicht die Farbe & das wäre mehr als schade. Nach weiteren zwei Stunden (je nachdem wie dick die Farbe aufgestempelt wurde) dreht ihr den Jutebeutel auf Links & bügelt vorsichtig das Motiv fest (Baumwolltemperatur). Fertig & einsatzbereit ist nun euer individueller Apfelbeutel. Die Apfelhälfte, mit der ihr gestempelt habt, solltet ihr dann übrigens wegwerfen & nicht auf die Idee kommen noch zu essen. Ist ja klar oder? Ihr habt ja noch eine zweite, farbfreie Hälfte zum Vernaschen. :)



Mit gefällt das Muster wirklich sehr. Es wirkt so schön frisch & bunt. Einfach perfekt für diese Jahreszeit. Mit anderen Früchten wie Kirschen oder Pflaumen könnt ihr das DIY auch machen. Habt ihr schon Teil 1 & 2 dieser Serie gesehen? Hier & hier findet ihr den passenden Eintrag. 

Nächste Woche gibt es dann eine weitere Idee. Seid gespannt. Wie gefällt euch das heutige Apfel-Muster? Falls ihr eins meiner Idee nachbastel, schickt mit gerne ein Foto davon. 


Stoffmalfarbe: Idee
Pinsel, Kreppband: Baumarkt
Becher, Apfel: Supermarkt
Pappe: Hobbyshop

Habt noch einen sonnigen Dienstag. In Berlin ist strahlend blauer Himmel & 25 Grad. Toll oder? Endlich Sommer.

Liebste Grüße
Anne <3

Samstag, 13. Juli 2013

Ice Ice - Coffee | Eiskalter Koffein-Kick


Puh, ist es bei euch auch so warm? Wisst ihr, was ich dann am liebsten tue? Mich auf den Balkon setzen, ein Buch in der Hand & dazu ein eiskaltes Getränk. & gerade zur Nachmittagszeit kann es ruhig ein Koffeinkick sein. Perfekt ist da ein leckerer Eiskaffee. Super fix zubereitet & tausend Mal besser als die viel zu süße Fertig-Packung aus dem Supermarkt.


Man nehme (pro Glas):

- 2 bis 3 Kugeln Vanille-Eis
- 1 Tasse kalten, stark gebrühten Kaffee
- 1/2 Becher Schlagsahne
- 1/2 Päckchen Sahnesteif
- etwas Vanillezucker
- 200 - 300 ml kalte Milch
- etwas Kakaopulver & Schokostreusel als Deko



So wird's gemacht:

1. Die herausragende Leistung an diesem selbstgemachten Eiskaffee ist eigentlich nur, eine Tasse starken Kaffee rechtzeitig zu kochen, abzukühlen & in den Kühlschrank zu stellen. Daran muss man natürlich denken, sonst steht man blöd da. Wenn das aber geschafft ist, geht es ganz leicht weiter.

2. Zuerst gebt ihr die Schlagsahne in einen Becher & schlagt sie mit dem Mixer auf. Rieselt dabei das Sahnesteif & Vanillezucker hinein. Kurz zur Seite stellen.

3. Dann gebt ihr in ein großes Glas zwei bis drei Kugeln Vanilleeis. Kleiner Tipp: Wenn ihr das Glas ca. 30 Minuten vor der Zubereitung in den Tiefkühler stellt (bitte nicht darin vergessen), dann bleibt der Eiskaffee bei den heißen Temperaturen etwas länger kalt. So lecker wie dieser Eiskaffee jedoch ist, trinkt ihr ihn aber sowieso innerhalb weniger Minuten ratzifatzi aus. :D

4. Zu den Eiskugeln gesellt sich nun ein großer Schlug Milch. Ihr füllt das Glas zu 2/3 Drittel auf. Dann den kalten Kaffee in das Glas geben. Am besten zwischendurch einen Schluck probieren. Manche von euch möglich vielleicht nur eine leichte Kaffeenote, manche vielleicht etwas mehr. Zuletzt gebt ihr etwas Sahne auf euer Kaltgetränk. Für das Auge streut ihr etwas Kakaopulver & Schokostreusel darüber. Fertig. Schnell damit auf den Balkon flitzen & genießen.



Na, ist das nicht eine super schnelle Idee, wie ihr euch einen Eiskaffee à la (!) Eiscafé zaubern könnt. Euer Besuch wird große Augen machen. Denn optisch ist euer Getränk auch ein Hingucker. Was ist euer liebstes Sommergetränk? Habt ihr leckere Rezepte, die ich unbedingt einmal ausprobieren sollte?



Glas: Ikea
Kakao-Streuer: Euroshop
Buchstaben: Woolworth
Hut: H&M

Liebste Grüße
Anne <3

Donnerstag, 11. Juli 2013

Kirschkuchen-Liebe ♡ ♡


Letztes Wochenende gab es ein kleines Familientreffen. Jeder hat etwas mitgebracht, damit sich die Arbeit verteilt. Keiner soll tagelang alleine in der Küche stehen. Ich war für den Nachtisch zuständig - meinem Lieblingsgang. Ich wollte ein Dessert, das frisch & nicht zu süß ist. Ohne Sahne, denn bei warmen Temperaturen geht das eh nur schief.

Beim Stöbern fand ich letztens ein köstlich aussehendes Rezept von Stef, die auf magnoliaelectric bloggt. Vorstellen muss ich sie euch bestimmt nicht. In der Bloggerwelt ist sie nämlich eine große Nummer. Ich beneide sie sehr um ihre Kreativität & ihren Blick, die Welt mit der Kamera festzuhalten. Ihr Blog hat eine Leichtigkeit, eine Einmaligkeit, ein Lebensgefühl, das mir sehr gefällt.



Vor einigen Jahren backte Stef einen Kirschkuchen, der mir nur beim Ansehen der Fotos das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ. Als ich die Bilder sah, wusste ich sofort: Der muss nachgebacken werden. Da kam mir unser Familienfest genau richtig. Die Zubereitung nimmt zwar etwas Zeit in Anspruch, ist aber gar nicht schwierig. Und soll ich euch etwas verraten? Dieser Kuchen schmeckt sogar noch besser als er aussieht. Versprochen! Das Rezept habe ich übrigens nur ganz leicht verändert.


Man nehme:

- 200 g Mehl
- 130 g weiche Butter
- 75 g Puderzucker
- 1 Eigelb
- ein paar Spritzer Zitronensaft oder geriebene Zitronenschale
- 1 Päckchen Vanillezucker
- etwas Salz

- ca. 600 g frische Kirschen
- 50 g Puderzucker
- 1 EL Kirschkonfitüre
- 2 EL Maisstärke
- 1/4 TL Lebkuchengewürz

- etwas Mehl
- 1 Eigelb


So wird's gemacht:

1. Zuerst gebt ihr alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel & mixt sie zunächst mit dem Handrührgerät, dann mit den Händen zu einer homogenen Masse. Dann formt ihr den Teig zu einer großen Kugel, wickelt sie in Frischhaltefolie ein & legt sie für mindestens drei Stunden in den Kühlschrank.

2. In der Zwischenzeit widmet ihr euch den Kirschen. Wascht sie gründlich & macht euch dann ans Entsteinen. Ich habe mit einem kleinen Messer einmal um die Kirsche herumgeschnitten & mit den Fingern die beiden Hälften in entgegengesetzte Richtungen vorsichtig gedreht. So löst sich der Stein von der einen Hälfte. Von der anderen Hälfte müsst ihr dann mit einem Messer oder den Fingern den Stein entfernen. Ist etwas mühsam, aber nicht so schlimm.

3. Wenn ihr das mit allen Kirschen gemacht habt, geht es ans Eingemachte - im wahrsten Sinne. Ihr gebt alle Kirschen in einen Topf, fügt Puderzucker, Konfitüre, Maisstärke & Lebkuchengewürz hinzu & lasst alles für etwa zehn bis 15 Minuten köcheln. Immer schön umrühren, damit nichts anbrennt. Der aus den Kirschen heraustretende Saft wird so etwas eingedickt & bekommt eine tolle Konsistenz. Nach dem Kochen zur Seite  stellen & abkühlen lassen.


4. Den Teig holt ihr aus dem Kühlschrank, knetet ihn mit den Händen noch einmal gut durch & rollt ihn auf einer mit Mehl bestäubten Fläche dünn aus. Zuerst kümmert ihr euch um den Boden für den Kuchen & legt ihn in die Spring-/Pieform aus. Hebt aber noch etwas für das Teig-Gitter auf.

5. Dann rollt ihr den Teig noch einmal aus & schneidet dünne Streifen aus. Die abgekühlte Kirschmasse verteilt ihr nun auf dem Boden & legt die Teigstreifen darüber. Nun kann es sich der Kuchen im Backofen gemütlich machen. Ich habe ihn auf 180 Grad für 25 Minuten mit Alufolie bedeckt gebacken, weitere 10 Minuten ohne Folie. Dann sah er perfekt aus. Ich habe jedoch einen ziemlich alten Ofen. Ich schätze, bei euch geht es etwas schneller.




Der Kuchen schmeckt wirklich köstlich. Meine Familie hat ihn auch genossen. Der Kuchen ist auch nicht so süß, sodass man auch locker zwei Stück davon futtern kann. Eine Kugel Vanille-Eis stelle ich mir auch super dazu vor.



Geschirrtuch, Gabel, Schale: Butlers
Pieform: Amazon

Seid ihr auch so ein großer Kirschkuchen-Fan? Ich könnte ihn schon wieder backen, so lecker war er. Was ist euer Lieblingskuchen?

Liebste Grüße
eure Anne <3

Dienstag, 9. Juli 2013

Easy-Peasy DIY: Jutebeutel verschönern #2

Heute gibt es Teil zwei meiner kleinen Serie zum Thema: Jutebeutel verschönern. Letzte Woche habe ich euch schon einen einfach Trick gezeigt, wie ihr einen relativ langweiligen Beutel aus dem Bastelladen mit wenigen Handgriffen in eine tolle Sommertasche im East-Coast-Look verwandeln könnt. Rote Streifen sind, wie ich finde, immer schön & passen prima zu den heißen Monaten.

Im heutigen Post wird es etwas punktiger. Ocean-Dots lautet das Motto.

Man nehme:



So wird's gemacht:



Schritt 1:

Bevor ihr richtig anfangen könnt, müsst ihr den Jutebeutel einmal bügeln, damit der Stoff faltenfrei ist. Danach könnt ihr mit dem Abkleben beginnen. Ich habe zuerst einen langen Streifen Kreppband von der rechten oberen Beutel-Ecke zur linken unteren Ecke geklebt. Danach habe ich mit Hilfe des Linieals, das mir als Abtrennung zwischen den Kreppbandstreifen diente. (Höhe des Lineals = Abstand des Kreppbands). Achtung! Das Lineal muss mindestens so hoch sein wie der Durchmesser des Korkens ist. Wenn ihr alle Parallel-Streifen befestigt habt, dann klebt ihr von der linken oberen Ecke zur rechten unteren Beutel-Ecke einen Streifen. Dann geht ihr wie zuvor weiter.



Schritt 2:

Durch die vielen Kreppbandstreifen haben sich kleine Rauten gebildet, die genau die Größe des Korkens haben. Dann geht es los mit der Farbe. Schiebt zunächst die Pappe in den Beutel, dann könnt ihr mit dem Mischen der Farbe beginnen. Ich habe den Untergrund eines Cafe-to-go-Bechers genommen, da ich nichts anderes zur Hand hatte. Eine Mischpalette tut es auch. Dann habe ich mit einem Pinsel etwas weiße Farbe (vorher Schütteln nicht vergessen!) auf die Fläche des Bechers gegeben & dann mit dem Spieß ein ganz bisschen der blauen Farbe. Ihr könnte mit dem Spieß die Farben ein wenig Mischen. Aber nur ein Bisschen, damit die beiden Farben noch deutlich zu erkennen sind & ihr nicht ein homogenes Hellblau bekommt. Den Korken vorsichtig in die Farbe tunken. Passt aber auf, dass die Farbe nicht zu dick ist, sonst quilt die Farbe beim Stempel über. Probiert es am Anfang vielleicht auf einem Stück Zeitung aus, damit ihr am Ende auch mit dem Ergebnis zufrieden seid. & dann könnt ihr mit dem Stempeln der Punkte beginnen. Stempelt so lange bis alle Rauten gefüllt sind.



Schritt 3:

Nachdem ihr die Punkte aufgetragen habt, warten ihr ruhig eine Stunde bevor ihr das Kreppband entfernt. Ihr könnt das theoretisch auch gleich machen, es besteht aber die Gefahr, dass ihr dabei die Farbe berührt & eure Punkte verschmieren. Ich bin lieber auf Nummer sicher gegangen & habe einfach gewartet. Nach zwei bis drei Stunden entfernt ihr die Pappe, dreht den Beutel auf links, steckt die Pappe wieder in den Beutel & fixiert die Farbe mit dem Bügeleisen (Baumwolltemperatur).


Mir hat das heutige DIY wirklich viel Spaß gemacht. Das Abkleben nimmt etwas Zeit in Anspruch, aber auch keine Stunden. Das Stempeln geht dafür relativ schnell & man kann schön mit den Farben spielen.

Stoffmalfarbe: Idee
Pinsel, Kreppband: Baumarkt
Stäbchen & Becher: Supermarkt
Korken, Pappe: Hobbyshop

Nächste Woche geht es dann weiter. Hier kommt ihr zu Teil: #1. Wie gefällt euch das Muster? Falls ich ein DIY nachbastelt, schickt mir doch ein Foto davon.

Liebste Grüße
Anne <3

Sonntag, 7. Juli 2013

Fernweh | Analog unterwegs in Italien #1


Kennt ihr das Gefühl: Ein paar Mal im Jahr verspüre ich ganz dringend das Bedürfnis, meine sieben Sachen zu packen, den Koffer zu schnappen & wegzufahren. Einfach zu sagen: "Ich bin dann mal weg. Tschüßii!" Fast immer scheitert dieser Drang an Mangel von Zeit, Geld oder irgendwelchen Verpflichtungen. Schade eigentlich. Aber so spielt das Leben. Ich nehme mir dann gerne einen Nachmittag oder Abend Zeit, kuschel mich mit einer Tasse Tee auf das Sofa & stöbere in alten Urlaubserinnerungen. Ich träume mich weg & ganz langsam vergeht die Sehnsucht...


Beim Stöbern finden sich häufig sehr schöne Schätze. Lustige Schnappschüsse, unscheinbare Momente & längst vergessene Erinnerungen. So war es auch dieses Mal. Im letzten Jahr war ich für einige Tage in Italien & habe eine liebe Freundin während ihres Auslandssemesters besucht. In der Nähe von Venedig studierte sie für einige Monate & wir verbrachten ein verlängertes Wochenende in dieser zauberhaften Region. Alle Fotos habe ich mit meiner analogen Spiegelreflexkamera von Canon aufgenommen.




Sieht es nicht traumhaft aus? Wir waren in Venedig, Verona & am Gardasee. Ich muss wirklich sagen, es war einmalig. Wir hatten prima Wetter, viel Zeit zum Quatschen & Erleben. Diese schönen Masken haben es mir wirklich angetan. Wie gerne hätte ich mir eine gekauft, doch leider habe ich irgendwie geschlafen & nur zwei Stück als Souvenir für meine Schwestern mitgenommen. Aber halb so wild. Die Erinnerungen an diesen Kurzurlaub reichen völlig aus, zum Glücklich sein.




Dieses alte Karussell haben wir in Peschiera am Gardasee (ganz im Süden) entdeckt. Ich liebe solche Überbleibsel, die an vergangene Zeiten erinnern. Der Gardasee ist wirklich eine Reise wert. Das Wasser ist unglaublich klar & glitzernd blau. Von Weitem kann man Berge erahnen & Möwen beobachten. Die Weite genießen. Träumen & den Moment einatmen.



Was tut ihr gegen euer Fernweh?

Liebste Grüße
Anne <3

Donnerstag, 4. Juli 2013

Rezept zum Glücklich sein | Kartoffelbrei, knusprige Falafel-Bällchen & Möhren an Joghurt-Zitronensauce



Letztens bin ich morgens aufgewacht & hatte sofort eine Idee für das Mittag im Kopf. Komisch, wieso mir ein solcher Gedanke gleich am Morgen kam, aber das wollen wir jetzt lieber nicht hinterfragen. Weiter im Plan: Das Gute an meiner Mittags-Idee war, dass ich sogar alle Zutaten zu Hause hatte & nicht noch einmal los zum Einkaufen musste. Das ist doch schon einmal ein guter Start. Ihr fragt euch, was ich gezaubert habe? Es gab selbstgemachten Kartoffelbrei, knusprige Falafel-Bällchen & Möhren an Joghurt-Zitronensauce. Klingt gut oder? Habt ihr auch gleich Hunger bekommen? Also ich schon. 



Man nehme (für 2 Portionen):

- 6 mittelgroße Kartoffeln
- ca. 250 ml Milch oder Sahne
- etwas Butter
- Falafel-Pulver (ich hatte dieses Produkt: Bauckhof)
- eine kleine Zwiebel
- ca. 5 größe Möhren
- 100 ml Sahne
- 5 EL Natur-Joghurt
- etwas frisch gepressten Zitronensaft
- Salz, Pfeffer, Muskatnuss
- ein paar Kräuter (Petersilie)



So wird's gemacht:

1. Zuerst werden die Kartoffel gewaschen, geschält & in eine Stücke geschnitten. Wasserkocher aufsetzen & zusätzlich einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Zwiebel klein schneiden & in etwas Butter anbraten. Zwiebeln, Falafel-Pulver & heißes Wasser (Menge siehe Packungsanweisung) gut verrühren. Den Teig zur Seite stellen & aufquellen lassen. 

2. In der Zwischenzeit die Kartoffeln in den Topf mit dem kochenden Wasser geben & ca. 15 bis 20 Minuten kochen lassen, bis sie sehr weich sind. Die Möhren waschen & schälen. Mit dem Schäler anschließend feine Streifen schneiden. Etwas Butter in einer großen Pfanne erhitzen & die Möhren-Streifen für ca. 10 Minuten anbraten. Nun könnt ihr aus dem Falafel-Teig kleine Bällchen formen & in einer weiteren Pfanne von allen Seiten knusprig anbraten. 

3. Die Kartoffel abgießen & ca. 50 ml des Wassers auffangen & wieder zu den Kartoffeln geben. Milch Sahne hinzufügen & alles mit einem Stampfer zu einer homogenen Masse verarbeiten. Abschmecken & je nach Konsistenz noch etwas Milch dazugeben. 

4. Unter die angebraten Möhren Joghurt & Sahne heben. Ausreichend mit Salz, Pfeffer & Petersilie würzen, sowie etwas frisch gepressten Zitronensaft daruntermischen & kurz aufkochen. Servieren & etwas frischen Pfeffer über das Essen geben.

Ich gebe zu, die Zubereitung ist für eine Person allein etwas stressig, aber machbar. Das wichtigste ist: Es schmeckt wirklich köstlich. Die frischen Möhren passen sehr gut zu den herben Falafel-Bällchen & auch der Kartoffelbrei harmoniert sehr gut. Ich bekomme gleich wieder Lust, das Rezept nachzukochen. Ich bin auch sehr von dem Falafel-Pulver begeistert. Das Anrühren geht wirklich schnell & die kleinen Bällchen schmecken richtig lecker.


Teller: Ikea

Wäre das Rezept etwas für euch? Habt ihr schon einmal Falafel-Bällchen "selbstgemacht"?

Liebste Grüße
Anne <3

Dienstag, 2. Juli 2013

Easy-Peasy DIY: Jutebeutel verschönern #1

Heute startet eine kleine DIY-Serie. Ich möchte euch zeigen, wie ihr ganz leicht, Jutebeutel individuell gestalten könnt. Ich verspreche: Es wird nicht allzu schwierig & ihr müsst auch nicht viele Dinge besorgen. Da heute die Sonne nach dem gestrigen Gewitter wieder scheint, gibt es im ersten Teil eine Strandtasche im East-Coast-Look. Bereit? Los geht's!

Man nehme:


 So wird's gemacht:


Schritt 1:

Wenn ihr alle Materialien beisammen habt, müsst ihr zuerst den Jutebeutel bügeln, damit der Stoff schön gerade & ohne Falten ist. So lässt sich später die Farbe gut auftragen. Dann benötigt ihr Kreppband & am Besten auch ein Lineal. Nun könnt ihr beliebig Flächen abkleben, die später keine Farbe abbekommen sollen. Ich habe mich für drei unterschiedlich dicke Streifen entschieden & drei Streifen geklebt. Damit auch alles schön gerade wird, nehmt ihr das Lineal zur Hilfe. Das Kreppband gut festdrücken, sonst läuft die Farbe eventuell später darunter.


Schritt 2:

Nun legt ihr die Pappe in die Tasche, die verhindert, das die Farbe durch den Stoff läuft. & dann kann es auch schon losgehen. Farbe gut schüttel oder umrühren, damit sich die Farbpartikel gut vermischen. Ich habe die Farbe unverdünnt benutzt, da sie so intensiver ist. Die Stoffmalfarben von Idee sind mit Wasser verdünnbar & auch untereinander mischbar. Ich habe die Farbe sehr grob aufgetragen, da ich den East-Coast-Style im Sinn hatte.



Schritt 3:

So nun müsst ihr gut 30 Minuten warten, damit die Farbe schon ein bisschen angetrocknet ist. Dann zieht ihr vorsichtig das Kreppband ab. Nach einer weiteren Stunde könnt ihr den Jutebeutel auf links drehen, Mappe dazwischen legen & vorsichtig bügeln (Baumwolltemperatur). Alternativ könnt ihr den Beutel auch drei Tage an der Luft trocknen lassen. Fertig & einsatzbereit!



Easy-Peasy habt ihr einen individuell gestalteten Jutebeutel. Ich benutzte sie gerne zum Einkaufen, als Laptop-Tasche oder als Handtaschen-Ersatz. Das ist auch eine schöne Idee zum Verschenken. 

Nächsten Dienstag folgt dann Teil #2 der kleinen DIY-Serie "Jutebeutel verschönern." Seid gespannt. 

Jutebeutel, Stoffmalfarben: Idee
Kreppband, Pinsel: Baumarkt
Pappe: Lidl
Sonnenbrille: Beyu

Wie gefällt euch die Idee?

Liebste Grüße
Anne <3