Freitag, 20. November 2015

Ideen zum Snacken | Feigen-Ziegenkäse-Baguette

Seien wir einmal ehrlich: Die Weihnachtszeit klopft schon bald an die Tür. Noch schleicht sie um's Haus herum, lässt sich hier und da (vor allem in Supermärkten und im Fernsehen) blicken und immer wieder ertappt man seine Mitmenschen, wie sie von ihr reden. Ich habe damit kein Problem, denn, ehrlich gesagt, ich freue mich das ganze Jahr auf die letzten Wochen des Jahres. Nur etwas kälter könnte es für meinen Geschmack noch werden. Neben dem Thema Geschenke rückt nun auch die große Frage "Was gibt es an Weihnachten zu essen?" immer näher.


Viele Familien haben an Heilig Abend und den Feiertagen eine Tradition. Bei uns gab es früher immer ganz klassisch Kartoffelsalat mit Würstchen. Bei anderen landen Karpfen, Suppe oder gar ein richtiger Braten auf dem Tisch. Bei uns gibt es eine solche Tradition, ehrlich gesagt, nicht. Wir feiern den 24. Dezember dieses Jahr bei uns mit der Familie meines Freundes und ich suche auf Pinterest schon fleißig nach Ideen und Inspiration für weihnachtliche Rezepte. Letztens habe ich mich schon einmal an eine Eigenkreation gewagt - mit Feigen und Ziegenkäse überbackene Baguette-Scheiben und ich sage euch: Mensch, ist das lecker! Alle Zutaten sind in Nullkommanichts aufgeschnitten, übereinander gestapelt und schon geht es in den Ofen. Perfekt für eine stressfreie Vorspeise für Weihnachten!


Man nehme für 2 Portionen:

- 1/2 Baguette
- 150 g Ziegenkäse
- 2 Feigen
- 3 EL Honig
- Rosmarin, getrocknet oder frisch


So wird's gemacht:

1. Baguette mit einem scharfen Messer in dicke Scheiben schneiden. Ebenfalls die abgewaschenen Feigen und den Ziegenkäse in dünne Scheiben schneiden.

2. In einem kleinen Topf den Honig erwärmen (nicht kochen!) und die Feigen-Scheiben kurz darin schwenken. Tipp für Faule: Ihr könnt das belegte Baguette auch einfach mit einigen kleinen Klecksen Honig beträufeln. Das schmeckt genauso gut. Aber verratet es niemandem!


3. Ziegenkäse und Feigen reichlich auf dem Baguette verteilen. Etwas Rosmarin darüber streuen.

4. Bei 180 Grad wandern die belegten Baguette-Stücke für 10 bis 15 Minuten in den Ofen. Tipp: Unbedingt Backpapier unter legen. Der schmelzende Käse sorgt sonst für eine Sauerei.


Habt ihr eine Tradition beim Thema Essen an Heilig Abend? Wie gefällt euch meine Snack-Idee? Das überbackene Baguette lässt sich fix zubereiten und schmeckt einfach köstlich. Die kleinen Dinger kann man auch prima abends vor dem Fernseher snacken. Aber auch für festliche Anlässe wie Geburtstag oder Silvester sind sie eine gute Idee. Wenn ihr auf der Suche nach weiteren Fingerfood-Ideen seid: Wie wäre es mit Pesto BlätterteigSchnecken oder Möhren Sticks mit Honig und Sesam? Alle Ideen zum Thema Partyfood findet ihr hier.

Ich wünsche euch einen guten Start in die Vorweihnachtszeit.

Liebe Grüße
eure Anne 

Freitag, 13. November 2015

Auf die Hand | Handpies gefüllt mit Pflaumenmus *Werbung

Was haben Cake Pops, Mini-Gugl und Cupcakes gemeinsam? Genau, sie sind mittlerweile die schärfsten Konkurrenten von Kuchen und Torten. Warum, fragt ihr euch? Sie alle sind quasi das Fast Food der Backwaren geworden, denn sie lassen sich ohne Teller und Gabel futtern. Von der Servierplatte in den Mund ohne Umwege quasi. Doch im Gegensatz zum typischen Fast Food schmecken die süße Sünden im Miniformat genau so gut wie ihre großen Vorbilder. Der neueste Trend sind Handpies - Kuchen auf die Hand. Die kleinen Dinger lassen sich zudem viel schneller zubereiten als aufwändige Kuchen und Torten. Schmecken tun sie aber trotzdem - und wie!


Das heutige Rezept ist so schnell gebacken, so schnell könnt ihr gar nicht gucken. Für die reinen Zubereitungsschritte benötigt ihr maximal 20 Minuten. Allerdings muss der Teig eine Stunde im Kühlschrank ruhen und natürlich noch gebacken werden. Dafür braucht er aber nicht eure Hilfe. Ganz schön selbstständig so ein Handpie -Teig.

Man nehme für 25 Stück

300 g Mehl
200 g Butter + etwas für die Arbeitsplatte
90 g Zucker + etwas zum Bestreuen
1 Ei
Prise Zimt
etwa 100 g Pflaumenmus 


So wird's gemacht

1. In eine große Rührschüssel gebt ihr alle Zutaten bis auf das Pflaumenmus und rührt alles kräftig um. Dann knetet ihr den Teig kurz mit euren Händen und formt eine große Kugel. Abgedeckt wandert der Teig für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank.

2. Nach einer Stunde nehmt ihr den Teig aus dem Kühlschrank und knetet ihn noch einmal kurz durch. Rollt den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus und stecht den Teig mit einem etwa 8 cm großem Ausstecher aus. Den restlichen Teig knetet ihr wieder zusammen, rollt ihn ein weiteres Mal aus und stecht erneut Kreise aus.

3. Auf jeden Teigkreis gebt ihr einen kleinen Klecks vom Pflaumenmus, klappt den Teig in der Mitte um und drückt die Ränder mit einer Gabel zusammen. Legt die Handpies auf ein Backblech, das ihr mit Backpapier ausgelegt habt, und streut etwas Zucker darüber.

4. Für 10 bis 15 Minuten wandern die Handpies nun bei 180 Grad in den Ofen. Wenn sie goldbraun und knusprig sind, nehmt ihr sie aus dem Ofen und lasst sie abkühlen.



Das Rezept für die leckeren Handpies habe ich übrigens aus der neuen App SIMPLY YUMMY* von sweet paul. Dort findet ihr das Rezept leicht abwandelt mit Pfirsich-Konfitüre. Die App unterteilt sich sehr übersichtlich in verschiedene Kategorien wie Cookies & Sweets, Muffins & Cupcakes oder Tartes & Pies. Unter jeder Kategorie gibt es dann Rezepte mit Schritt-Schritt-Anleitungen und teilweise sogar mit Video. Die App ist somit wie eure Backschule für Zuhause. Praktisch ist auch die Einkaufsliste, in die man alle Zutaten eintragen kann, die man nicht vorrätig hat und noch kaufen muss. Mir gefällt die App ziemlich gut. Ich würde mir noch ein paar mehr Rezepte wünsche, allerdings gibt SIMPLY YUMMY auch erst seit einigen Wochen. Weitere Rezepte sind sicherlich in Planung. Die App könnt ihr euch für Android hier kostenlos herunterladen oder hier für iOS.


Wie seht ihr den neuen Trend zu Gebackenem im Miniformat? Mögt ihr den Gedanken "Mit einem Happs sind sie im Mund" oder bleibt ihr dem traditionellen Kuchen treu? Ich persönliche mag die kleinen Dinger ja sehr gerne. Sie lassen sich auch in kleinen Mengen backen. Denn ein Kuchen ist für uns meist, wenn sich kein Besuch ankündigt, einfach zu viel.

Liebe Grüße
eure Anne

* Dieser Post ist in Zusammenarbeit mit SIMPLY YUMMY, der neuen sweet-paul-App entstanden. Meine Meinung bleibt davon wie immer unberührt.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Heute koche ich vegan | Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch

Die bunten Blätter segeln ganz langsam zu Boden und breiten sich zu einem kaschelnden Meer aus. Die Sonne schickt ihre letzten warmen Sonnenstrahlen zu uns, bevor sie sich in den kommenden Monaten rar macht und ihre Bekannten - die dicken, grauen Wolken und die glitzernden Schneeflocken - den Vortritt lässt. Heute feiern wir den Herbst allerdings noch einmal mit all seinen Köstlichkeiten und nächste Woche gibt es noch ein zweites kleines Kürbis DIY. (Ihr erinnert euch: Diese Kürbis Vase gab es vor einigen Tagen.) Auch wenn ich mich so langsam auf die Weihnachts- und Winterzeit freue, der Herbst ist, ehrlich gesagt, meine liebste Jahreszeit.



Die Herbstzeit und Suppen gehören einfach zusammen. Wenn uns die ersten kühlen Tage überraschen und wir noch unsere Sommerjäckchen tragen, dann ist eine große Schale Suppe genau das Richtige, mit dem wir uns wieder aufwärmen. Von Suppen bekomme ich definitiv nicht genug - wobei ich Suppen zu jeder Jahreszeit liebe. Wenn im Herbst dann aber der Kürbis ruft, dann kann ich einfach nicht widerstehen und ihn in den Topf werfen. Mit süßer Kokosmilch und einer der leichten Schärfe von Ingwer schmeckt das orange-farbende Gemüse einfach himmlisch. Das Rezept, das im Übrigen sogar vegan ist, gibt es heute hier auf Frisch Verliebt.


Man nehme

- 1 Hokkaidokürbis
- 300 - 400 ml Gemüsebrühe (frische oder eben das aufgelöste Würfelchen)
- 1 Dose Kokosmilch
- 1kleines Stück Ingwer
- Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Kümmel
- etwas Sojasahne
- eine Handvoll Kürbiskerne 


So wird's gemacht

1. Nehmt den Kürbis und wascht ihn gründlich ab. Dann legt ihr den Kürbis auf ein großes Stück Alufolie und wickelt ihn darin gut ein. Bei 180 Grad wandert der Kürbis für etwa 45 Minuten in den Ofen.

2. Nach den ersten 20 Minuten nehmt ihr den Kürbis kurz aus dem Ofen, trennt den Deckel ab und entfernt mit einem Esslöffel das Fruchtfleisch. Dann wickelt ihr den Kürbis wieder ein und stellt ihn zurück in den Ofen.

3. Nach Ablauf der Zeit öffnet ihr vorsichtig das Kürbis-Päckchen und schaut, ob der Kürbis schon richtig schön weich ist. Wenn er gar ist, schneidet ihr ihn mit einem Messer in mittelgroße Stückchen. Schält den Ingwer und schneidet ihn ebenfalls klein.


4. Gebt den Kürbis mit der Gemüsebrühe, der Kokosmilch und dem geschnitten Ingwer in einen großen Topf und püriert alles sehr fein. Anschließend kocht ihr die Suppe bei niedriger Stufe und ständigem Rühren auf und schmeckt mit den Gewürzen ab. Wenn euch die Suppe zu dick ist, fügt ihr noch etwas Gemüsebrühe dazu. Wenn euch die Suppe zu dick ist, lasst ihr sie für einige Minuten weiter einkochen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

5. Den fertigen Teller dekoriert ihr mit etwas Sojasahne und einigen Kürbiskernen.

Mögt ihr Kürbissuppe genauso gerne wie ich? Für mich ist Kürbissuppe ein absoluter Herbstklassiker. Vor genau einem Jahr gab es bei uns Suppe mit Süßkartoffel - so einfach, aber doch so lecker. Das Rezept kann ich euch nur empfehlen. Weitere Suppen-Ideen gibt es hier, denn weil ich Suppen so liebe, habe ich eine eigene Kategorie für sie erstellt. Falls ihr Lust auf eine Herbst-Bastelei mit Kürbis habt, dann lege ich euch noch einmal dieses DIY ans Herz.

Liebste Grüße
eure Anne

Montag, 26. Oktober 2015

Kürbis DIY

Der Herbst ist definitiv meine liebste Jahreszeit. Die Blätter in den Baumkronen färben sich rot-orange. Es wird langsam kühler um die Nase und zu Hause ertappe ich mich immer häufiger mit Kuscheldecke und Tee auf dem Sofa statt mit Eis und kurzer Hose. Im Herbst wird spürbar, dass das Ende des Jahres naht. Die ersten Pläne für Weihnachten und Silvester werden geschmiedet. Wir besinnen uns ein wenig mehr auf uns und auch die Uhren laufen zumindest teilweise etwas langsamer.


Bevor der Winter und sein glitzernde Schneedecke sich über Berlin legen, zelebriere ich den Herbst mit all seinen schönes Seiten. Meine Herbst To Do Liste sieht in jeden Fall schon sehr gut aus:

  • Kürbissuppe kochen: Check (Rezept folgt)
  • im Park Blätter und Kastanien sammeln: Check
  • Pumpkin Spice Latte trinken: Check
  • neue Winderjacke kaufen: Check
  • das erste Mal Lebkuchen futtern: Check
  • Herbst-Bastelei: Check

Zum Thema Herbst-Bastelei habe ich in diesem Post eine Inspiration für euch, die ehrlicherweise gar nicht von mir stammt. Die Idee zu dieser Kürbis-Vase hatte meine Mutti und bei ihrem letzten Besuch in Berlin hat sie mir diesen Kürbis inklusive Herbstdeko mitgebracht. Da mir die Idee aber so gut gefällt, möchte ich sie mit euch teilen, weil ich glaube, dass ihr die Kürbis-Vase genau so gerne mögt wie ich. Viel Spaß beim Nachbasteln und schön auf eure Finger aufpassen.

Man nehme:

1 mittelgroßen Kürbis mit glattem Boden
- Bleistift
- 1 Handbohrer/ Akkuschrauber mit schmalem Bohrer/ Bit
- je nach Geschmack Blätter, Blüten, Hagebutten, Äste etc. 

So wird's gemacht: 

1.  Nehmt euren Kürbis und zeichnet mit dem Bleistift etwa acht Punkte genau dort auf den Kürbis, wo später die Löcher gebohrt werden sollen.

2. Mit dem Handbohrer oder einem Akkuschrauber bohrt ihr vorsichtig jeweils zwei bis drei Zentimeter tiefes Loch in den Kürbis. Am besten klemmt ihr den Kürbis vorsichtig fest.Tipp: Falls ihr keine Bohrmaschine zu Hause habt, nehmt euch einen dicken Nagel und einen Hammer. So bekommt ihr trotzdem eure Löcher in den Kürbis.

3. Nun könnt ihr euren Kürbis mit allerlei Herbst-Accessoires dekorieren.


Tipp: Besonders schön sieht eure Vase aus, wenn ihr verschiedene Naturmaterialen kombiniert. Rote Früchte wie Hagebutten oder kleine Beeren harmonisieren sehr gut mit gefärbten Blättern. Getrocknete Gräser und kleine Blumen in Gelb bilden einen Kontrast zu den rot-orange Tönen des Kürbis. Nutzt auch gerne verschiedene Längen. Die Hagebutten haben einen kurzen Stiel. Nutzt aber ruhig ein paar Gräser und Blütenstängel, die etwas länger sind. Dann wird die Kürbis Vase insgesamt etwas runder.

Wie gefällt euch mein Kürbis DIY? Darf das orangefarbende Gemüse bei euch auch als Deko eingesetzt werden oder landet der Kürbis bei euch direkt im Topf? Alle Materialien, die keinen Platz in eurer Kürbis-Vase finden, könnt ihr übrigens in ein kleines Gefäß neben euren Kürbis stellen.


Demnächst folgt passend zu diesem Do it yourself noch ein Rezept für eine leckere Kürbis-Creme-Suppe mit Kokosmilch und Ingwer sowie eine weitere Idee zum Thema Herbst-Bastelei. Ich wünsche euch aber zunächst einen wunderschönen Montag. Ich gehe jetzt gleich noch einmal raus und raschle mit meinen Füßen durch das bunte Laub. Genießt den Herbst!


Liebe Grüße
eure Anne
<3

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Möbel, Wohndekoration und Accessoires bei Exedra in Berlin


Moabit ist genau mein Bezirk. Die Lage ist für mich einfach perfekt. Die S- und U-Bahn fahren quasi vor der Tür. Mit dem Bus bin ich innerhalb von zehn Minuten ab Flughafen Tegel oder in 12 Minuten am Hauptbahnhof. Die Turmstraße bietet zumindest für die wichtigsten Einkäufe eine große Auswahl an Geschäften und mehrere Parks sind auch bei uns in unmittelbarer Nähe. Doch ein Manko gibt es hier in Moabit. Während es in Friedrichshain und Prenzlauer Berg nur so von schönen, kleinen Läden wuselt, an denen ich mir so gerne die Nase platt drücke, sieht es in Moabit eher mager aus. Doch es gibt sie. Die kleinen Geheimtipps, die unentdeckten Schätze und ich habe definitiv einen gefunden: Exedra.



Ich bin regelmäßig mit dem Bus an diesem Geschäft vorbeigefahren und immer habe ich mir vorgenommen: Da musst du unbedingt rein und ich muss euch sagen: Nach meinem ersten Besuch folgten viele, viele weitere. In diesem Post nehme ich euch mit und zeige euch einige schöne Ecken im Laden. Am Ende des Posts verrate ich euch noch meine drei liebsten Produkte aus dem Online Shop von Exedra.



Ich liebe schönes Design. Mir gefallen besonders gut schlichte Formen, viel weiß und helles Holz. Viel Schnick Schnack findet man in unserer Wohnung nicht. Mittlerweile kaufe ich sogar viel lieber Wohnaccessoires als Schuhe. Bei Exedra schlägt mein Interior-Herz definitiv höher, weiter, schneller. Hier findet ihr Möbel, Dekoration, Lampen und allerlei Wohnaccessoires. Exedra wurde übrigens 1999 in Berlin gegründet. Seit 2013 gibt es das Geschäft in Moabit.



Bei Exedra findet ihr bekannte Marken wie NORDAL, IB Laursen, house doctor und La Finesse Denmark, aber auch kleinere Marken, die noch nicht jeder kennt. An der Auswahl bei Exedra gefällt mir besonders gut, dass ich das Gefühl habe: Hier landet nur, was den Inhabern auch wirklich selbst gefällt. Nullachtfünfzehn und eine riesen Stückzahl gibt es hier nicht. Stattdessen schmule ich auf viele handgearbeitete Produkte aus massiven Holz, die nach eigenen Angaben vorwiegend in Europa hergestellt werden.




Nun seid ihr bestimmt neugierig auf meine Favoriten. Meine Lieblinge habe ich euch einmal herausgesucht und die Entscheidung fiel mir sichtlich schwer, denn Exedra hat eine wunderschöne Produktauswahl, die zu 100 Prozent meinem Geschmack entspricht. Hier folgen meine Top 3 Produkte, die alle über den Online Shop bestellbar sind - für alle Nicht-Berliner.

1. Unsere Küche ist einer meiner liebsten Orte in unserer Wohnung. Wir haben einen großen Esstisch, nachmittags scheint die Sonne durch das Fenster und zaubert eine gemütliche Atmosphäre. Gerne sitze ich dort auch mit meinem Laptop und arbeite an aktuellen Projekten. Diese Lampe von NORDAL passt einfach perfekt in unsere Küche und preislich ist sie völlig in Ordnung. Übrigens gibt es im Laden in Moabit, viele schöne weitere Lampen zu finden. Ich persönliche gucke mir Gegenstände wie Lampen, Schränke und Sofas gerne direkt im Geschäft an, da ich mich sonst immer mit der Größe verschätze.


2. Ich habe niemals gedacht, dass ich einmal für Eierbecher schwärmen werden. Doch es ist geschehen. Die Exemplare von NORDAL sind ein absoluter Hingucker und ich sehe uns schon gemeinsam Frühstücken - mit frischem Obst, Pancakes und natürlich gekochten Eiern.

3. Und was darf auf dem Frühstückstisch definitiv nicht fehlen? Genau, frische Blumen. Zukünftig möchte ich meine Blümchen nur noch in dieser Vase von house doctor sehen.


Adresse

Alt-Moabit 110
10559 Berlin
Moabit





Seid ihr auch so designverliebt wie ich? Habt ihr für mich noch weitere Tipps für besondere Läden in Berlin? Ich plane übrigens euch regelmäßig außergewöhnliche Geschäfte und charmante Restaurants in Berlin vorzustellen.

Liebste Grüße
eure Anne

Samstag, 5. September 2015

Superfood | Tomatensuppe mit Quinoa und Wrap-Spieß


Suppen und ich haben eine sehr enge Beziehung. Ich liebe sie einfach - nicht nur in den kühlen Herbst- und Wintermonaten. Schon als Kind konnte ich problemlos mehrere Teller von der Griechischen Hochzeitsuppe futtern und auch Mamas Kartoffelsuppe ist auch heute noch ein echter Klassiker. Suppen sind einfach großartig, da sie sich so herrlich vielfältig zubereiten lassen. Drei meiner absoluten Lieblingsrezepte verrate ich euch am Ende des Posts. Doch zunächst widme ich mich diesem Schätzchen - einer Tomatensuppe mit Quinoa.



Quinoa gehört momentan ja zu dem It-Food überhaupt, denn es hat so allerlei wertvolle Nährstoffe. Ich mag die Samen sehr gerne, weil sie sehr sättigend sind - und in einer Suppe machen sie sich ganz wunderbar. Dieser Blogbeitrag entstand übrigens als Gastpost für den SuperfoodSamstag von feiertäglich. Mehr zum Thema Quinoa erfahrt ihr hier

Zur Suppe habe ich mir einen kleinen Wrap-Spieß gegönnt. Gefüllt wurde der Teig mit Kräuterfrischkäse und Babyspinat. So einfach, aber wirklich lecker und schmeckt super zur Suppe. Übrigens könnt ihr problemlos auf die Fertig-Wraps aus dem Supermarkt zurückgreifen. Die sind wirklich lecker und ihr spart euch die Zubereitung. Wer mag, kann den Teig natürlich auch selber machen. 


Man nehme (für etwa drei bis vier Teller):

-  150 bis 200 g Quinoa (je nach Hunger) 
- 2 Dosen geschälte Tomaten
- 150 ml Gemüsebrühe (eher etwas mehr)
- etwas Limettensaft
- 2 EL Olivenöl
- 150 g frische Tomaten
- frische Kräuter (wie Korianer, Petersilie, Basilikum)
- Schuss Sojamilch (alternativ Sahne oder Crème fraîche)
- etwas Salz und Pfeffer


So wird's gemacht:

1. Quinoa gut in lauwarmen Wasser abspülen und anschließend in heißem Wasser für etwa 15 Minuten kochen, bis das Wasser aufgesaugt wurde. Am besten guckt ihr wegen des Quinoa-Wasser-Verhältnis auf die Verpackung.

2. Tomaten mit Gemüsebrühe, Limettensaft und Olivenöl in einen Topf geben und aufkochen lassen. Anschließend die Suppe das erste Mal abschmecken und vorsichtig pürieren. 

3. Die frischen Tomaten vierteln und mit etwas Öl und dem fertigen Quinoa in einer Pfanne für etwa fünf Minuten anrösten und anschließend zur Suppe geben. Noch einmal Abschmecken! Und fertig!



Tipp 1: Ihr könnt die Suppe auch mit zwei bis drei Kilo frischen Tomaten zubereiten. Dann ist die Suppe allerdings etwas aufwändiger. Ihr solltet darauf achten, saisonal einzukaufen. Gerade in den Wintermonaten schmecken die frischen Tomaten aus dem Supermarkt nur nach Wasser.

Tipp 2: Statt des Wrap-Spieß könnt ihr auch Hähnchen anbraten und zur Suppe futtern. Auch geröstetes Ciabatta-Brot schmeckt immer lecker dazu. 

Welche Suppen esst ihr am liebsten? Mein absoluter Liebling ist eine Süßkartoffel-Suppe mit Ingwer und Kokosmilch. Zu einer großen Portion heißer Kartoffel-Lauch-Suppe kann ich aber auch nur schwer nein sagen. Eine weitere Suppe aus meiner Kindheit ist diese asiatische Kokosmilch-Maissuppe. Ich bin dann fix im Supermarkt und krame schon einmal den Pürierstab heraus. 

Alles Liebe und euch einen schönen Sonntag
eure Anne <3

Mittwoch, 26. August 2015

Grün! Grün! Grün! | Green Smoothie aus Babyspinat, Bananen, Datteln und Mandelmilch


Ich bin ein echter Angsthase. Denn um grüne Smoothies habe ich bisher einen großen Bogen macht. Ich habe schon einige Green Smoothies - wie sie so schön heißen - aus dem Supermarkt probiert, die mir auch wirklich gut geschmeckt haben. Doch trotzdem ertappe ich mich immer wieder dabei, dass es mich einiges an Überwindung kosten, am Glas zu nippen. Es ist wohl die Farbe. GRÜN! Denn sind wir mal ehrlich, wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich denken, das Getränk ist vergiftet.

Als Kind konnte man mich generell mit grünen Lebensmitteln jagen. Egal ob Spinat, Brokkoli oder Rosenkohl. Heute liebe ich diese Gemüsesorten. Naja, von großer Liebe würde ich jetzt gegenüber Rosenkohl nicht sprechen, aber das ist ein anderes Thema.


Um meine Green Smoothie Phobie zu bekämpfen, habe ich mir selbst eine kleine Challenge auferlegt: Ein selbstgemachter Smoothie in der Farbe grün sollte gemixt werden. Denn wenn ich ihn frisch zubereite, kann er ja nicht vergiftet sein - logisch oder? Ich habe mir ein paar Tage den Kopf über mögliche Zutaten zerbrochen und das ist nun das Ergebnis: 

Man nehme (für zwei Gläser):

- 100 g Babyspinat
- 2 mittelgroße geschälte Bananen
- 5 bis 6 Datteln (entsteint, sonst wird's fummelig)
- 150 ml Mandelmilch (z. B. von Alpro)


So wird's gemacht:

1. Babyspinat, Bananen, Datteln und Milch in ein hohes Gefäß geben.

2. Mit einem leistungsstarken Pürierstab oder Mixer alles sehr fein pürieren.

3. Nun geht es ans Abschmecken. Durch die Süße der Datteln und der Banane kommt der Smoothie ganz ohne Zucker aus. Ihr könnt allerdings mit den einzelnen Zutaten spielen, bis euch der Green Smoothie richtig gut schmeckt. Das müsst ihr am besten einfach ausprobieren.


Tipp 1: Wenn ihr Mandelmilch nicht mögt, könnt ihr problemlos auch normale Kuh- oder Sojamilch verwenden.

Tipp 2: Achtet darauf, dass ihr ungesüßte Datteln findet. Die handelsüblichen Datteln sind leider wahre Zuckerbomben. Im Bio-Markt gibt es einige Produkte.


Noch mehr Lust auf Smoothies? Wie wäre es mit einem warmen Smoothie aus Pflaumen, Beeren und Physalis? Oder einem White Wedding Smootie? Oder einem fruchtigem Beeren Smoothie? Egal für welche Variante ihr euch entscheidet, schreib mir gerne in die Kommentare, ob ihr auch so eine anfängliche Zögern gegenüber Green Smoothies habt.

Ganz liebe Grüße
eure Anne <3