Donnerstag, 29. Oktober 2015

Heute koche ich vegan | Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch

Die bunten Blätter segeln ganz langsam zu Boden und breiten sich zu einem kaschelnden Meer aus. Die Sonne schickt ihre letzten warmen Sonnenstrahlen zu uns, bevor sie sich in den kommenden Monaten rar macht und ihre Bekannten - die dicken, grauen Wolken und die glitzernden Schneeflocken - den Vortritt lässt. Heute feiern wir den Herbst allerdings noch einmal mit all seinen Köstlichkeiten und nächste Woche gibt es noch ein zweites kleines Kürbis DIY. (Ihr erinnert euch: Diese Kürbis Vase gab es vor einigen Tagen.) Auch wenn ich mich so langsam auf die Weihnachts- und Winterzeit freue, der Herbst ist, ehrlich gesagt, meine liebste Jahreszeit.



Die Herbstzeit und Suppen gehören einfach zusammen. Wenn uns die ersten kühlen Tage überraschen und wir noch unsere Sommerjäckchen tragen, dann ist eine große Schale Suppe genau das Richtige, mit dem wir uns wieder aufwärmen. Von Suppen bekomme ich definitiv nicht genug - wobei ich Suppen zu jeder Jahreszeit liebe. Wenn im Herbst dann aber der Kürbis ruft, dann kann ich einfach nicht widerstehen und ihn in den Topf werfen. Mit süßer Kokosmilch und einer der leichten Schärfe von Ingwer schmeckt das orange-farbende Gemüse einfach himmlisch. Das Rezept, das im Übrigen sogar vegan ist, gibt es heute hier auf Frisch Verliebt.


Man nehme

- 1 Hokkaidokürbis
- 300 - 400 ml Gemüsebrühe (frische oder eben das aufgelöste Würfelchen)
- 1 Dose Kokosmilch
- 1kleines Stück Ingwer
- Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Kümmel
- etwas Sojasahne
- eine Handvoll Kürbiskerne 


So wird's gemacht

1. Nehmt den Kürbis und wascht ihn gründlich ab. Dann legt ihr den Kürbis auf ein großes Stück Alufolie und wickelt ihn darin gut ein. Bei 180 Grad wandert der Kürbis für etwa 45 Minuten in den Ofen.

2. Nach den ersten 20 Minuten nehmt ihr den Kürbis kurz aus dem Ofen, trennt den Deckel ab und entfernt mit einem Esslöffel das Fruchtfleisch. Dann wickelt ihr den Kürbis wieder ein und stellt ihn zurück in den Ofen.

3. Nach Ablauf der Zeit öffnet ihr vorsichtig das Kürbis-Päckchen und schaut, ob der Kürbis schon richtig schön weich ist. Wenn er gar ist, schneidet ihr ihn mit einem Messer in mittelgroße Stückchen. Schält den Ingwer und schneidet ihn ebenfalls klein.


4. Gebt den Kürbis mit der Gemüsebrühe, der Kokosmilch und dem geschnitten Ingwer in einen großen Topf und püriert alles sehr fein. Anschließend kocht ihr die Suppe bei niedriger Stufe und ständigem Rühren auf und schmeckt mit den Gewürzen ab. Wenn euch die Suppe zu dick ist, fügt ihr noch etwas Gemüsebrühe dazu. Wenn euch die Suppe zu dick ist, lasst ihr sie für einige Minuten weiter einkochen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

5. Den fertigen Teller dekoriert ihr mit etwas Sojasahne und einigen Kürbiskernen.

Mögt ihr Kürbissuppe genauso gerne wie ich? Für mich ist Kürbissuppe ein absoluter Herbstklassiker. Vor genau einem Jahr gab es bei uns Suppe mit Süßkartoffel - so einfach, aber doch so lecker. Das Rezept kann ich euch nur empfehlen. Weitere Suppen-Ideen gibt es hier, denn weil ich Suppen so liebe, habe ich eine eigene Kategorie für sie erstellt. Falls ihr Lust auf eine Herbst-Bastelei mit Kürbis habt, dann lege ich euch noch einmal dieses DIY ans Herz.

Liebste Grüße
eure Anne

Montag, 26. Oktober 2015

Kürbis DIY

Der Herbst ist definitiv meine liebste Jahreszeit. Die Blätter in den Baumkronen färben sich rot-orange. Es wird langsam kühler um die Nase und zu Hause ertappe ich mich immer häufiger mit Kuscheldecke und Tee auf dem Sofa statt mit Eis und kurzer Hose. Im Herbst wird spürbar, dass das Ende des Jahres naht. Die ersten Pläne für Weihnachten und Silvester werden geschmiedet. Wir besinnen uns ein wenig mehr auf uns und auch die Uhren laufen zumindest teilweise etwas langsamer.


Bevor der Winter und sein glitzernde Schneedecke sich über Berlin legen, zelebriere ich den Herbst mit all seinen schönes Seiten. Meine Herbst To Do Liste sieht in jeden Fall schon sehr gut aus:

  • Kürbissuppe kochen: Check (Rezept folgt)
  • im Park Blätter und Kastanien sammeln: Check
  • Pumpkin Spice Latte trinken: Check
  • neue Winderjacke kaufen: Check
  • das erste Mal Lebkuchen futtern: Check
  • Herbst-Bastelei: Check

Zum Thema Herbst-Bastelei habe ich in diesem Post eine Inspiration für euch, die ehrlicherweise gar nicht von mir stammt. Die Idee zu dieser Kürbis-Vase hatte meine Mutti und bei ihrem letzten Besuch in Berlin hat sie mir diesen Kürbis inklusive Herbstdeko mitgebracht. Da mir die Idee aber so gut gefällt, möchte ich sie mit euch teilen, weil ich glaube, dass ihr die Kürbis-Vase genau so gerne mögt wie ich. Viel Spaß beim Nachbasteln und schön auf eure Finger aufpassen.

Man nehme:

- 1 mittelgroßen Kürbis mit glattem Boden
- Bleistift
- 1 Handbohrer/ Akkuschrauber mit schmalem Bohrer/ Bit
- je nach Geschmack Blätter, Blüten, Hagebutten, Äste etc. 

So wird's gemacht: 

1.  Nehmt euren Kürbis und zeichnet mit dem Bleistift etwa acht Punkte genau dort auf den Kürbis, wo später die Löcher gebohrt werden sollen.

2. Mit dem Handbohrer oder einem Akkuschrauber bohrt ihr vorsichtig jeweils zwei bis drei Zentimeter tiefes Loch in den Kürbis. Am besten klemmt ihr den Kürbis vorsichtig fest.Tipp: Falls ihr keine Bohrmaschine zu Hause habt, nehmt euch einen dicken Nagel und einen Hammer. So bekommt ihr trotzdem eure Löcher in den Kürbis.

3. Nun könnt ihr euren Kürbis mit allerlei Herbst-Accessoires dekorieren.


Tipp: Besonders schön sieht eure Vase aus, wenn ihr verschiedene Naturmaterialen kombiniert. Rote Früchte wie Hagebutten oder kleine Beeren harmonisieren sehr gut mit gefärbten Blättern. Getrocknete Gräser und kleine Blumen in Gelb bilden einen Kontrast zu den rot-orange Tönen des Kürbis. Nutzt auch gerne verschiedene Längen. Die Hagebutten haben einen kurzen Stiel. Nutzt aber ruhig ein paar Gräser und Blütenstängel, die etwas länger sind. Dann wird die Kürbis Vase insgesamt etwas runder.

Wie gefällt euch mein Kürbis DIY? Darf das orangefarbende Gemüse bei euch auch als Deko eingesetzt werden oder landet der Kürbis bei euch direkt im Topf? Alle Materialien, die keinen Platz in eurer Kürbis-Vase finden, könnt ihr übrigens in ein kleines Gefäß neben euren Kürbis stellen.


Demnächst folgt passend zu diesem Do it yourself noch ein Rezept für eine leckere Kürbis-Creme-Suppe mit Kokosmilch und Ingwer sowie eine weitere Idee zum Thema Herbst-Bastelei. Ich wünsche euch aber zunächst einen wunderschönen Montag. Ich gehe jetzt gleich noch einmal raus und raschle mit meinen Füßen durch das bunte Laub. Genießt den Herbst!


Liebe Grüße
eure Anne
<3

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Möbel, Wohndekoration und Accessoires bei Exedra in Berlin


Moabit ist genau mein Bezirk. Die Lage ist für mich einfach perfekt. Die S- und U-Bahn fahren quasi vor der Tür. Mit dem Bus bin ich innerhalb von zehn Minuten ab Flughafen Tegel oder in 12 Minuten am Hauptbahnhof. Die Turmstraße bietet zumindest für die wichtigsten Einkäufe eine große Auswahl an Geschäften und mehrere Parks sind auch bei uns in unmittelbarer Nähe. Doch ein Manko gibt es hier in Moabit. Während es in Friedrichshain und Prenzlauer Berg nur so von schönen, kleinen Läden wuselt, an denen ich mir so gerne die Nase platt drücke, sieht es in Moabit eher mager aus. Doch es gibt sie. Die kleinen Geheimtipps, die unentdeckten Schätze und ich habe definitiv einen gefunden: Exedra.



Ich bin regelmäßig mit dem Bus an diesem Geschäft vorbeigefahren und immer habe ich mir vorgenommen: Da musst du unbedingt rein und ich muss euch sagen: Nach meinem ersten Besuch folgten viele, viele weitere. In diesem Post nehme ich euch mit und zeige euch einige schöne Ecken im Laden. Am Ende des Posts verrate ich euch noch meine drei liebsten Produkte aus dem Online Shop von Exedra.



Ich liebe schönes Design. Mir gefallen besonders gut schlichte Formen, viel weiß und helles Holz. Viel Schnick Schnack findet man in unserer Wohnung nicht. Mittlerweile kaufe ich sogar viel lieber Wohnaccessoires als Schuhe. Bei Exedra schlägt mein Interior-Herz definitiv höher, weiter, schneller. Hier findet ihr Möbel, Dekoration, Lampen und allerlei Wohnaccessoires. Exedra wurde übrigens 1999 in Berlin gegründet. Seit 2013 gibt es das Geschäft in Moabit.



Bei Exedra findet ihr bekannte Marken wie NORDAL, IB Laursen, house doctor und La Finesse Denmark, aber auch kleinere Marken, die noch nicht jeder kennt. An der Auswahl bei Exedra gefällt mir besonders gut, dass ich das Gefühl habe: Hier landet nur, was den Inhabern auch wirklich selbst gefällt. Nullachtfünfzehn und eine riesen Stückzahl gibt es hier nicht. Stattdessen schmule ich auf viele handgearbeitete Produkte aus massiven Holz, die nach eigenen Angaben vorwiegend in Europa hergestellt werden.




Nun seid ihr bestimmt neugierig auf meine Favoriten. Meine Lieblinge habe ich euch einmal herausgesucht und die Entscheidung fiel mir sichtlich schwer, denn Exedra hat eine wunderschöne Produktauswahl, die zu 100 Prozent meinem Geschmack entspricht. Hier folgen meine Top 3 Produkte, die alle über den Online Shop bestellbar sind - für alle Nicht-Berliner.

1. Unsere Küche ist einer meiner liebsten Orte in unserer Wohnung. Wir haben einen großen Esstisch, nachmittags scheint die Sonne durch das Fenster und zaubert eine gemütliche Atmosphäre. Gerne sitze ich dort auch mit meinem Laptop und arbeite an aktuellen Projekten. Diese Lampe von NORDAL passt einfach perfekt in unsere Küche und preislich ist sie völlig in Ordnung. Übrigens gibt es im Laden in Moabit, viele schöne weitere Lampen zu finden. Ich persönliche gucke mir Gegenstände wie Lampen, Schränke und Sofas gerne direkt im Geschäft an, da ich mich sonst immer mit der Größe verschätze.


2. Ich habe niemals gedacht, dass ich einmal für Eierbecher schwärmen werden. Doch es ist geschehen. Die Exemplare von NORDAL sind ein absoluter Hingucker und ich sehe uns schon gemeinsam Frühstücken - mit frischem Obst, Pancakes und natürlich gekochten Eiern.

3. Und was darf auf dem Frühstückstisch definitiv nicht fehlen? Genau, frische Blumen. Zukünftig möchte ich meine Blümchen nur noch in dieser Vase von house doctor sehen.


Adresse

Alt-Moabit 110
10559 Berlin
Moabit





Seid ihr auch so designverliebt wie ich? Habt ihr für mich noch weitere Tipps für besondere Läden in Berlin? Ich plane übrigens euch regelmäßig außergewöhnliche Geschäfte und charmante Restaurants in Berlin vorzustellen.

Liebste Grüße
eure Anne

Samstag, 5. September 2015

Superfood | Tomatensuppe mit Quinoa und Wrap-Spieß


Suppen und ich haben eine sehr enge Beziehung. Ich liebe sie einfach - nicht nur in den kühlen Herbst- und Wintermonaten. Schon als Kind konnte ich problemlos mehrere Teller von der Griechischen Hochzeitsuppe futtern und auch Mamas Kartoffelsuppe ist auch heute noch ein echter Klassiker. Suppen sind einfach großartig, da sie sich so herrlich vielfältig zubereiten lassen. Drei meiner absoluten Lieblingsrezepte verrate ich euch am Ende des Posts. Doch zunächst widme ich mich diesem Schätzchen - einer Tomatensuppe mit Quinoa.



Quinoa gehört momentan ja zu dem It-Food überhaupt, denn es hat so allerlei wertvolle Nährstoffe. Ich mag die Samen sehr gerne, weil sie sehr sättigend sind - und in einer Suppe machen sie sich ganz wunderbar. Dieser Blogbeitrag entstand übrigens als Gastpost für den SuperfoodSamstag von feiertäglich. Mehr zum Thema Quinoa erfahrt ihr hier. 

Zur Suppe habe ich mir einen kleinen Wrap-Spieß gegönnt. Gefüllt wurde der Teig mit Kräuterfrischkäse und Babyspinat. So einfach, aber wirklich lecker und schmeckt super zur Suppe. Übrigens könnt ihr problemlos auf die Fertig-Wraps aus dem Supermarkt zurückgreifen. Die sind wirklich lecker und ihr spart euch die Zubereitung. Wer mag, kann den Teig natürlich auch selber machen. 


Man nehme (für etwa drei bis vier Teller):

-  150 bis 200 g Quinoa (je nach Hunger) 
- 2 Dosen geschälte Tomaten
- 150 ml Gemüsebrühe (eher etwas mehr)
- etwas Limettensaft
- 2 EL Olivenöl
- 150 g frische Tomaten
- frische Kräuter (wie Korianer, Petersilie, Basilikum)
- Schuss Sojamilch (alternativ Sahne oder Crème fraîche)
- etwas Salz und Pfeffer


So wird's gemacht:

1. Quinoa gut in lauwarmen Wasser abspülen und anschließend in heißem Wasser für etwa 15 Minuten kochen, bis das Wasser aufgesaugt wurde. Am besten guckt ihr wegen des Quinoa-Wasser-Verhältnis auf die Verpackung.

2. Tomaten mit Gemüsebrühe, Limettensaft und Olivenöl in einen Topf geben und aufkochen lassen. Anschließend die Suppe das erste Mal abschmecken und vorsichtig pürieren. 

3. Die frischen Tomaten vierteln und mit etwas Öl und dem fertigen Quinoa in einer Pfanne für etwa fünf Minuten anrösten und anschließend zur Suppe geben. Noch einmal Abschmecken! Und fertig!



Tipp 1: Ihr könnt die Suppe auch mit zwei bis drei Kilo frischen Tomaten zubereiten. Dann ist die Suppe allerdings etwas aufwändiger. Ihr solltet darauf achten, saisonal einzukaufen. Gerade in den Wintermonaten schmecken die frischen Tomaten aus dem Supermarkt nur nach Wasser.

Tipp 2: Statt des Wrap-Spieß könnt ihr auch Hähnchen anbraten und zur Suppe futtern. Auch geröstetes Ciabatta-Brot schmeckt immer lecker dazu. 

Welche Suppen esst ihr am liebsten? Mein absoluter Liebling ist eine Süßkartoffel-Suppe mit Ingwer und Kokosmilch. Zu einer großen Portion heißer Kartoffel-Lauch-Suppe kann ich aber auch nur schwer nein sagen. Eine weitere Suppe aus meiner Kindheit ist diese asiatische Kokosmilch-Maissuppe. Ich bin dann fix im Supermarkt und krame schon einmal den Pürierstab heraus. 

Alles Liebe und euch einen schönen Sonntag
eure Anne <3

Mittwoch, 26. August 2015

Grün! Grün! Grün! | Green Smoothie aus Babyspinat, Bananen, Datteln und Mandelmilch


Ich bin ein echter Angsthase. Denn um grüne Smoothies habe ich bisher einen großen Bogen macht. Ich habe schon einige Green Smoothies - wie sie so schön heißen - aus dem Supermarkt probiert, die mir auch wirklich gut geschmeckt haben. Doch trotzdem ertappe ich mich immer wieder dabei, dass es mich einiges an Überwindung kosten, am Glas zu nippen. Es ist wohl die Farbe. GRÜN! Denn sind wir mal ehrlich, wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich denken, das Getränk ist vergiftet.

Als Kind konnte man mich generell mit grünen Lebensmitteln jagen. Egal ob Spinat, Brokkoli oder Rosenkohl. Heute liebe ich diese Gemüsesorten. Naja, von großer Liebe würde ich jetzt gegenüber Rosenkohl nicht sprechen, aber das ist ein anderes Thema.


Um meine Green Smoothie Phobie zu bekämpfen, habe ich mir selbst eine kleine Challenge auferlegt: Ein selbstgemachter Smoothie in der Farbe grün sollte gemixt werden. Denn wenn ich ihn frisch zubereite, kann er ja nicht vergiftet sein - logisch oder? Ich habe mir ein paar Tage den Kopf über mögliche Zutaten zerbrochen und das ist nun das Ergebnis: 

Man nehme (für zwei Gläser):

- 100 g Babyspinat
- 2 mittelgroße geschälte Bananen
- 5 bis 6 Datteln (entsteint, sonst wird's fummelig)
- 150 ml Mandelmilch (z. B. von Alpro)


So wird's gemacht:

1. Babyspinat, Bananen, Datteln und Milch in ein hohes Gefäß geben.

2. Mit einem leistungsstarken Pürierstab oder Mixer alles sehr fein pürieren.

3. Nun geht es ans Abschmecken. Durch die Süße der Datteln und der Banane kommt der Smoothie ganz ohne Zucker aus. Ihr könnt allerdings mit den einzelnen Zutaten spielen, bis euch der Green Smoothie richtig gut schmeckt. Das müsst ihr am besten einfach ausprobieren.


Tipp 1: Wenn ihr Mandelmilch nicht mögt, könnt ihr problemlos auch normale Kuh- oder Sojamilch verwenden.

Tipp 2: Achtet darauf, dass ihr ungesüßte Datteln findet. Die handelsüblichen Datteln sind leider wahre Zuckerbomben. Im Bio-Markt gibt es einige Produkte.


Noch mehr Lust auf Smoothies? Wie wäre es mit einem warmen Smoothie aus Pflaumen, Beeren und Physalis? Oder einem White Wedding Smootie? Oder einem fruchtigem Beeren Smoothie? Egal für welche Variante ihr euch entscheidet, schreib mir gerne in die Kommentare, ob ihr auch so eine anfängliche Zögern gegenüber Green Smoothies habt.

Ganz liebe Grüße
eure Anne <3

Freitag, 31. Juli 2015

Ohne Eismaschine, ohne Milch, ohne Stress | Fruchtiges Himbeer Sorbet als ultimative Sommer-Erfrischung


Mein geliebter Blog ist aus dem Winter- Sommerschlaf erwacht. Und nein, ich lag tatsächlich die letzten Wochen weder am See noch habe ich mir den Bauch mit Tonnen von Eis voll geschlagen. Tatsächlich hatte mich "nur" das ganze normale Leben fest im Griff. Damit ist nun Schluss. Denn ein Leben ohne Bloggen ist möglich, aber sinnlos. Das unterschreibe ich sofort. 


Zur Feier des Tages spendiere ich euch eine kühle Erfrischung, die ganz ohne Eismaschine auskommt, dafür kalorienarm, vegan & trotzdem oberlecker ist. Weitere Sommer-Rezepte verrate ich euch übrigens am Ende des Posts. Also dran bleiben...



Man nehme (für etwa 1 Liter Sorbet):

-  1,5 kg Himbeeren (gefroren, die frischen sind viel zu schade zum Pürieren)
- etwa 3 EL Agavendicksaft (alternativ: Zucker, Honig)



So wird's gemacht:

1. Himbeeren auftauen lassen. 

2. Anschließend die Himbeeren zusammen mit dem Agavendicksaft sehr fein pürieren und durch ein großes Sieb geben.

3. Pürierte Himbeeren in eine große Schüssel, Auflaufform, Backform oder ähnliches geben und für fünf Stunden in den Gefrierschrank stellen. Die Dauer richtet sich nach eurem Gefäß. Je nach Größe und Material kann die Dauer abweichen.



Tipp: Vor dem Servieren könnt ihr das Sorbet problemlos 30 Minuten vorher rausstellen. Wenn das Sorbet etwas angetaut ist, könnt ihr leichter Kugeln mit einem Eisportionierer formen. 



Seid ihr auf der Suche nach weiteren erfrischenden Sommer-Rezepten? Ich habe da noch ein paar Ideen in petto. Ihr wollt statt einem Sorbet lieber ein richtiges Eis ausprobieren? Habt aber keine Eismaschine? Dieses Bananen-Mango-Eis und Himbeer-Haferflocken-Eis funktioniert ganz problemlos ohne Machine. Euren Koffein-Kick holt ich euch mit dem besten selbstgemachten Eiskaffee. Darf es ein bisschen alkoholisch sein? Dann habe ich für euch eine kalorienarme Variante für Piña Colada. Für alle, die eine Erfrischung ganz ohne Schwipps suchen, hier findet hier meinen ultimativen Sommerdrink vom letzten Jahr. 

Alles Liebe 
eure Anne <3

Donnerstag, 18. Juni 2015

Veganer Sommersalat in unter zehn Minuten | Rucola mit frischen Himbeeren, Orangen-Scheiben und einem fruchtigen Dressing mit GEFRO Balance


Salat könnte ich problemlos einmal pro Tag essen. Egal ob mit Nudeln, Couscous oder nur Gemüse - die Palette ist einfach riesig und das Schöne ist: Selbst nach einer noch so großen Portion fühlt man sich nicht so vollgestopft und schlapp wie nach einem Teller Bolognese. Bei einer ausgewogenen und abwechslungsreiche Ernährung kommt man wohl nicht beim Thema Salat vorbei. Bei meinem heutigen Rezept ist mir sogar etwas Obst in die Salatschale gehopst.

Ich mag nämlich die Kombination aus herzhaft-bitterem Rucola mit süßen Himbeeren und leicht säuerlichen Orangen sehr, sehr gerne und vor allem für den Sommer ist das ein schnelles Gericht, das sich in wenigen Minuten zubereiten lässt.


Selbst als Kind mochte ich übrigens schon Salat und habe verdutze Blicke im Restaurant geerntet, wenn ich als Siebenjährige einen Salat statt den Mickey-Mouse-Teller bestehend aus Schnitzel mit Pommes bestellt habe. So, nun genug aus dem Nähkästchen geplaudert, hier folgt mein Rezept für einen veganen Sommersalat, der in unter zehn Minuten zubereitet ist.

Man nehme:

- 250 g Rucola
- 200 g frische Himbeeren
- 1 große Orange
- 1 Handvoll Walnüsse
- 2 EL Agavendicksaft (oder Honig, dann aber nicht mehr vegan)
- 1 EL Olivenöl
- 20 ml Gemüsebrühe (z. B. Klare Bio-Gemüsebrühe von GEFRO Balance*)
- 100 ml (frisch gepressten) Orangensaft
- Salz und Pfeffer


So wird's gemacht:

1. Rucola und Himbeeren waschen und in eine große Schale geben.

2. Orange schälen und in dünne Scheiben schneidet und zusammen mit den Walnüssen mit zum Salat geben.

3. Für das Dressing mischt ihr Agavendicksaft, Olivenöl, Gemüsebrühe und Orangensaft und schmeckt es ab. Kurz vor dem Servieren gebt ihr erst das Dressing zum Salat. Alles gut durchmengen.


Wie steht ihr zu Salat? Absolutes Must-Have oder ein überflüssiges Übel, denn ihr wollt lieber etwas "Richtiges" essen statt am Salatblatt knabbern? Auch wenn es für mich kein Thema ist, Salate müssen nicht immer vegan oder vegetarisch sein. Fleischliebhaber können ihr Gemüse ganz fix mit etwas Thunfisch, Bio-Hähnchenbrust oder geräuchertem Schinken verfeinern. Ich freue mich auf eure Meinungen in den Kommentaren.


Alles Liebe
eure Anne <3

* Dieser Post wurde von GEFRO gesponsert und enthält Werbung. Meine Meinung bleibt davon selbstverständlich wie immer unberührt. Vielen Dank für die nette Zusammenarbeit.

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