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Mittwoch, 10. Dezember 2014

Let's cook together! | Zimt Orangen Weihnachtstrunk


Entgegen des Mottos "Let's COOK together" blieben Herd & Ofen für den heutigen Post unbenutzt - wobei etwas Erwärmen zählt vielleicht doch zur Rubrik Kochen. Denn bei Inas letzten Thema für dieses Jahr dreht sich alles um das liebste Zimt-Rezept. Eigentlich futtere ich gerne Zimtsterne & kenne dann nur den Boden der Keksdose als Grenze. Doch da es erst vor kurzem Plätzchen hier auf Frisch Verliebt gab, wollte ich etwas anderes zaubern.


Momentan ist es bitterkalt in Berlin & plötzlich blinke in meinem Kopf der Gedanke auf - ähnlich wie die furchtbaren Lichterketten an manchen Fenstern: ein Heißgetränk mit einem Hauch Weihnachten. Perfekt. Da ich momentan auch mal wieder von einer fiesen Erkältung heimgesucht werden, sollten auch genügend Vitamine im Trunk enthalten sein, damit ich wenigstens den Rest des Jahres halbwegs gesund überstehe. & schwupps stand ich in unserer Küche & setze diesen wunderbaren Weihnachtstrunk bestehend aus frischen Orangensaft & der Geheimzutat Zimt auf. Mmmh...wie das duftet. & weil's so schön aussieht, darf ein Glasrand aus Eiskristallen nicht fehlen - also known as Zuckerrand.


Man nehme (für 3 bis 4 Gläser):

- 1 l frisch gepressten Orangensaft
- 2 EL Honig
- 2 TL Zimt
- 1/2 TL Lebkuchengewürz
- bei Bedarf etwas Zucker + etwas für die Deko
- wer mag einen Schuss Wodka
- 1 Halbe Zitrone
- ein paar frische Cranberries


So wird's gemacht:

1. Presst den Saft von mehreren frischen Orangen aus oder nehmt direkt frisch gepressten Saft.

2. Gießt den Saft in einen großen Topf & erhitzt alles sehr langsam. Der Orangensaft sollte unter keinen Umständen kochen, wir wollen die Vitamine natürlich behalten.

3. Gebt zwei Esslöffel Honig, zwei Teelöffel Zimt & 1/2 Teelöffel Lebkuchengewürz dazu (& wer mag den Wodka) & schmeckt ab. Wenn euch der Weihnachtstrunk noch nicht süß genug ist, dann fügt noch etwas Zucker hinzu. Das kommt ganz auf euren Geschmack & die natürliche Süße der Orangen an.

4. Nehmt die Zitrone & geht mit dem Fruchtfleisch leicht über die obere Kante eures Glases. Danach steckt ihr das Glas kopfüber in etwas Zucker & lasst es trocknen. Schon habt ihr einen hübschen Zuckerrand, der an Eiskristalle erinnert. Für einen farblichen Akzent spießt ihr ein paar frische Cranberries auf einen Holzspieß & steckt ihn in das Glas.


Das ist nun der letzte "Let's cook together"-Post für 2014. Ina lässt sich bestimmt auch für das nächste Jahr eine fantastische Idee einfallen. Vorab gibt es von mir aber erst einmal eine kleine Zusammenfassung. Denn wie ihr seht, war ich wirklich jeden Monat dabei. Bähm! Das nennt man mal konsequent. Klickt euch gerne durch das ein oder andere Rezept - dafür sind sie ja da. Mein liebstes Rezept für die Brombeeren Pudding Törtchen.


Kaffee Milchreis mit Sahnehäubchen | Feta Cranberry Röllchen | easy-peasy Tomaten Mozzarella Tarte | Kleiner Spinat Kartoffel Auflauf in Blumenform | Brombeeren Pudding Törtchen | Feta-Tomaten-Creme & ein Radieschen-Ziegenkäse-Brot | Couscous Salat mit paniertem Feta & würzigem Harissa Joghurt | Rosmarin Pizza mit Rucola & Tomaten | Kürbis Pancakes | Vanille Plätzchen mit Himbeeren Füllung | Zimt Orangen Weihnachtstrunk


Seid ihr im Dezember auch wieder bei "Let's cook together" dabei? Wie oft habt ihr 2014 an Inas Bloggerprojekt teilgenommen? Schickt mir unbedingt eure Rezepte oder Links zum Post. Ich schaue mir nur allzu gerne euren Zimt-Zauber an.

Alles Liebe
eure Anne <3

Montag, 10. November 2014

Let's cook together | Vanille Plätzchen mit Himbeeren Füllung


Soll ich euch etwas gestehen? Plätzchen habe ich schon seit Jahren nicht mehr gebacken. Jedes Jahr aufs Neue freue ich mich darauf, mit Mehl um mich zu werfen, einen heißen Glühwein in Reichweite & im Hintergrund dudelt fröhlich das Weihnachtsalbum von Michael Bublé oder She & Him. Herrlich! Leider kam es zu besagter Aktion das letzte Mal vor gefühlten vier Jahren.


Ina sei Dank. Denn sie ruft im November auf, dass jeder seine liebsten Keksrezepte verrät. & so stand ich dann heute in der Küche. Die Nasenspitze voll Mehl. Teig knetend & trällerte zusammen mit Michael & Zooey "Rockin' around the Christmas Tree". Nur Appetit auf Glühwein hatte ich heute Morgen um neun Uhr noch nicht. Das Ergebnis kann sich doch sehen lassen oder? Vanille Plätzchen mit Himbeeren Füllung - so yummy!


Man nehme (für etwa 20 - 25 Plätzchen):

- 300 g Mehl + etwas für die Arbeitsfläche
- 100 g Puderzucker + etwas zu Bestäuben
- 50 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
- 100 g weiche Butter
- 1 Ei
- eine Prise Salz & Zimt
- Mark einer Vanilleschote oder Vanillearoma
- 150 g Himbeeren Gelee


So wird's gemacht:

1. Mehl, Puderzucker & gemahlene Mandeln in eine große Schüssel sieben. Weiche Butter & das Ei darunter mischen. Anschießend Salz, Zimt & Vanillemark dazugeben. Alles mit den Händen gut durchkneten.

2. Die Arbeitsfläche mit reichlich Mehl bestäuben & den Teig dünn ausrollen. Nach Belieben Plätzchen in zwei verschiedenen Größen ausstechen & auf Backpapier legen.


3. Den Ofen auf 170 Grad vorheizen & die Plätzchen zwischen vier & zehn Minuten backen. Je dünner ihr den Teig ausgerollt, umso mehr verkürzt sich die Backzeit. Am besten immer wieder in den Ofen gucken. Die Cookies sollten nicht braun werden.

4. Das Himbeeren Gelee in einen Topf geben & auf niedriger Stufe erhitzen, nicht kochen. Wenn das Gelee schön geschmeidig ist, nehmt ihr einen kleinen Löffel zur Hand, bestreift die großen Plätzchen & legt einen Keks mit Loch oben drauf. Mit allen Plätzchen so verfahren. Nach ca. 15 Minuten ist das Gelee ausgekühlt & die beiden Hälften kleben aneinander.


Seid ihr im November auch wieder bei "Let's cook together" dabei? Dann schickt mir unbedingt eure Rezepte oder Links zum Post. Ich schaue mir nur allzu gerne eure Keks-Kreationen an. 


Alles Liebe
eure Anne <3

Freitag, 10. Oktober 2014

Let's cook together! | Herzhafte Kürbis Pancakes mit Feta Creme


Mit meinem heutigen Post nehme ich bereits zum neunten Mal in diesem Jahr am Bloggerprojekt "Let's cook together" von Ina teil & jeden Monat freue ich mich auf ein Neues. Dieses Mal dreht es sich alles um das liebste Kürbisrezept.


Ich muss euch gestehen, dass meine liebste Kürbis-Köstlichkeit eigentlich eine Kürbis-Suppe und Kürbis-Gnocchi sind. Warum zeige ich das dann heute nicht? Tjaha, das Rezept zu den leckersten Gnocchi stammt leider nicht von mir & Rezepteklau kommt für mich nicht in Frage (ein Bild von mir findet ihr aber hier).

& ja die Suppe? Erst vor einigen Tagen habe ich euch eine Süßkartoffelsuppe hier auf dem Blog gezeigt & innerhalb von kurzer Zeit möchte ich nicht zweimal Suppen posten. Wegen der Ästhetik. Ich habe schließlich keinen Suppen-Blog. Eine Alternative musste her. & dann kamen mir Kürbis Pancakes in den Sinn...


Man nehme (für etwa sechs Pancakes):

- 1/2 Hokaido-Kürbis
- 1 kleine Kartoffel
- 2 Eier
- 200 g Mehl
- Saft einer 1/2 Zitrone
- Salz, Pfeffer, Muskatnuss
- 3 bis 4 EL neutrales Öl, zum Beispiel Sonnenblumenöl

- 100 g Feta
- 4 EL Frischkäse
- 50 ml Sahne oder Milch
- Frühlingszwiebel


So wird's gemacht:

1. Für Geduldige: Den Kürbis waschen, halbieren & die Kerne entfernen. Den Kürbis & die Kartoffel anschließend in Alupapier einwickeln & bei 200 Grad für 40 min in den Ofen schieben. Danach ist er butterweich & kann mit einer Gabel zerdrückt werden.

Für Eilige mit kräftigen Armen: Den Kürbis & die Kartoffel waschen, in große Stücke zerschneiden & mit einer Küchenreibe fein raspeln.

2. Kürbis- & Kartoffelraspel mit Eiern, Mehl & Zitronensaft mischen & nach Belieben würzen.

3. Sonnenblumenöl in eine Pfanne geben. Bei mittlerer Hitze gebt ihr kleine Klekse in die Pfanne & braten jede Seite der Puffer etwa zwei bis drei Minuten bis der Teig goldbraun ist.

4. Für den Dip zerdrückt ihr den Fetakäse mit einer Gabel. Mischt den Frischkäse unter. Wenn euch die Konsistenz zu dick ist, gebt ihr einen Schuss Sahne dazu. Eine Frühlingszwiebel in dünne Scheiben schneiden & über den Dip streuen.


Seid ihr im Oktober auch wieder bei "Lets cook together" dabei? Dann schickt mir unbedingt eure Rezepte oder Links zum Post. Ich probiere gerne neue Kürbis-Köstlichkeiten aus.

Für weitere Herbst-Posts bitte hier klicken.

Alles Liebe
eure Anne <3

Mittwoch, 10. September 2014

Let's cook together | Rosmarin-Pizza mit Rucola & Tomaten


Pizza mag doch jeder oder? Egal ob selbstgemacht, bestellt oder nur aufgetaut, ich könnte diese italienische Speise am liebsten jeden Tag verputzen. Jedoch wäre ich dann wohl irgendwann genauso rund wie die Pizza selbst. Dabei gibt es so viele leckere Sorten. Wenn ich beim Italiener bin, ordere ich übrigens am liebsten eine Vier-Käse-Pizza - mein absoluter All Time Favorite. Mein Rezept, das ich euch vorstellen möchte, ist jedoch wesentlich kalorienärmer, trotzdem aber mega lecker.


Mein heutiger Post ist übrigens wieder Teil von Inas Bloggerprojekt 'Let's cook together'. Im September dreht es sich - wer hätte das gedacht - um die liebsten Pizza-Rezepte. Ich habe mich an eine traditionelle Pizza mit einem Rosmarin-Hefeteig belegt mit Rucola & Tomaten gewagt.


Man nehme (für 1 Pizza):

[für den Hefe-Teig]

- 200 g + 1 EL Mehl
- 1/2 Päckchen Hefe
- 1 EL Salz
- 1 Prise Zucker
- 1 bis 2 EL getrocknetes Rosmarin
- 100 ml warmes Wasser
- 3 EL Sonnenblumenöl


[für den Belag]

- 2 bis 3 EL Tomatenmark
- Salz & Pfeffer
- 100 g (Cherry-) Tomaten
- 80 g geriebenen Käse
- 1 Handvoll frischen Rucola
- etwas Parmesan


So wird's gemacht:

1. Alle Zutaten für den Teig mischen & mit der Küchenmaschine mixen. Den fertigen Teig an einem warmen Ort für etwa 30 Minuten gehen lassen.

2. Etwas Mehl auf eine Arbeitsfläche geben & den Teig sehr dünn ausrollen.

3. Den ausgerollten Teig mit Tomatenmark bestreichen & eine Prise Salz & Pfeffer darübergeben. Die Tomaten abwaschen & in dünne Scheiben schneiden & auf dem Pizzateig verteilen. Mit Käse bestreuen.


4. Bei 200 Grad muss die Pizza für 10 bis 15 Minuten im Ofen verschwinden, bis der Teig durchgebacken & die Ränder goldbraun sind.

5. Kurz vor dem Servieren verteilt ihr etwas Rucola auf der Pizza & reibt frischen Parmesan darüber.


Die wunderschönen Mehl-Aufkleber sind übrigens von Kukuwaja, das Vorratsglas selbst von Ikea. Wir haben bereits seit etwa 1 1/2 Jahren verschiedene Aufkleber für unsere Gläser in der Küche & ich kann sie euch wirklich nur ans Herz legen.

Was ist eure liebste Pizza? Habt ihr auch bei 'Lets cook together' teilgenommen? Schickt mir per Kommentar gerne den Link zu eurem Post. Ich schaue dann vorbei.

Alles Liebe
eure Anne <3

Sonntag, 10. August 2014

Let's cook together | Couscous-Salat mit paniertem Feta & würzigem Joghurt-Dressing


Der Sommer meint es in diesem Jahr wirklich gut mit uns. Für meinen Geschmack etwas zu gut. Denn über 30 Grad brauche ich - ehrlich gesagt - nicht. Luftige 25 Grad sind für mich perfekt. Wenn es zu heiß ist, kann das normale Leben gar nicht richtig stattfinden. Einkaufen - im Bus ist es zu schwitzig. Kochen - viel zu anstrengend & alles andere auch. Die einzige erträgliche Lösung: Regungslos auf dem Sofa liegen & eine eiskalte Limo schlürfen.


Bei meinen geliebten luftigen 25 Grad hingegen ist alles besser. Dann läuten nämlich auch die Picknick-Glocken. Genauso heißt übrigens auch das August-Motto für Let's cook together von Ina von whatinaloves: „Picknicktime! Dein liebstes Rezept für unterwegs.“ Aber ehrlich gesagt, schmeckt mein Couscous-Salat mit paniertem Feta & würzigem Joghurt-Dressing sowohl auf der Picknick-Decke als auch auf dem Sofa, aber pssst... :)


Man nehme (für zwei Portionen):

- 150 g Couscous
- ca. 150 bis 200 ml Gemüsebrühe
- 3 x etwas Butter
- eine kleine Zucchini
- 200 g Cocktail-Tomaten
- 70 g verzehrfertige Kichererbsen
- 70 g Erbsen
- 1 kleine Zwiebel
- 1 kleines Bündel frische Petersilie
- 1 halbe Zitrone

- 200 g Feta
- 1 Ei
- etwas Mehl
- etwas Sesam

- 100 g Joghurt
- 2 TL Harissa-Paste (Harissa? Mehr Infos dazu u.a. hier)

- Salz, Pfeffer, Paprika- & Kümmel-Pulver


So wird's gemacht:

1. Couscous in eine Schale geben. Mit Gemüsebrühe aufgießen & ein kleines Stück Butter dazugeben. Zugedeckt etwa 15 Minuten ruhen lassen.

2. Zucchini in kleine Stückchen schneiden & in einer Pfanne mit etwas Butter fünf Minuten anbraten & zur Seite stellen. Tomaten vierteln & Zwiebel klein schneiden.

3.  Feta-Käse in mittelgroße Würfel schneiden. In einer Schale ein Ei geben, in eine weitere Schale etwas Mehl & in die dritte Sesam. Die Feta-Stückchen zuerst im Mehl wenden, dann im Ei & zuletzt im Sesam. Ein kleines Stück Butter in einer Pfanne schmelzen & bei niedriger Temperatur den panierten Feta braten bis der Sesam goldbraun ist.


4. Fertigen Couscous mit Zucchini, Tomaten, Zwiebeln, Erbsen & Kichererbsen mischen. Mit Gewürzen & Zitronensaft abschmecken. Petersilie klein hacken & unter den Couscous mischen.

5. Joghurt mit etwas Harissa-Paste mischen. Salzen & Pfeffern.

6. Zum Schluss fügt ihr den Couscous-Salat in Gläser oder Schalen. Gebt ein paar Stück des panierten Fetas sowie einen Klecks vom Joghurt-Dressing dazu.


Seid ihr auch so verrückt nach Couscous? Kennt ihr tolle Rezepte, die ich unbedingt einmal ausprobieren soll? Stef von magnoliaelectric hat vor einigen Tagen ein Rezept für eine wunderbar aussehende Couscous-Lasagne auf ihren Blog gepostet. Unbedingt einmal vorbeischauen.

Alles Liebe
eure Anne <3

Donnerstag, 10. Juli 2014

Let's cook together | Mein liebstes Sommerschnittchen


Es ist schon wieder soweit. Lasst uns zusammen mit Ina von whatinaloves kochen. Im Juli dreht sich alles um das liebste Sommerschnittchen. Denn an heißen Sommertagen muss es nicht immer etwas Warmes geben. Stattdessen genieße ich kühle Melone, knackige Salate oder eben eine frische Scheibe Brot mit köstlichem Belag.


& weil wir an heißen Tagen auch nicht gerne lange in der Küche stehen, sondern die Zeit lieber auf dem Balkon verbringen, gibt es heute zwei super schnelle Rezeptideen mit Maximalgeschmack. In wenigen Minuten zaubert ihr euch eine selbstgemachte Feta-Tomaten-Creme & einen Radieschen-Ziegenkäse-Belag.


Man nehme (für zwei Portionen):

- vier Scheiben frisches Brot (ich esse gerne Eiweißbrot)


{Tomaten-Feta-Creme}

- 2 frische Cherrytomaten ohne Fruchtfleisch
- 3 getrocknete Tomaten
- 180 g Feta-Käse
- ein paar Blätter frischen Basilikum
- Salz, Pfeffer
- etwas Parmesan


{Radieschen mit Ziegenfrischkäse}

- 4 Radieschen
- 100 g Ziegenfrischkäse
- etwas Kresse
- etwas Zitronensaft


So wird's gemacht:

1. Alle Zutaten für die Tomaten-Feta-Creme in ein hohes Gefäß geben & mit einem Pürierstab richtig gut mixen. Falls die Masse zu flüssig ist, fügt ihr noch etwas Feta dazu. Einen großen Klecks auf eine Brotscheibe geben & etwas Parmesan darüber reiben.

2. Radieschen in dünne Scheiben schneiden. Die Brotscheibe reichlich mit Ziegenfrischkäse bestreichen & Radieschen fächerförmig anordnen. Etwas Kresse & ein paar Spritzer Zitrone darüber träufeln.


Was ist euer liebstes Sommerschnittchen? Habt auch ihr bei "Let's cook together" teilgenommen? Dann postet mir den Link zu eurem Blog, dann schaue ich mir gerne euren Beitrag an.


Alles Liebe
Anne <3

Dienstag, 10. Juni 2014

Let's cook together | Brombeeren Pudding Törtchen + {Gewinner}


Brombeeren sind einfach köstlich. Ich bin einfach allen Beeren verfallen. Im Supermarkt kann ich nur selten an Himbeeren, Blaubeeren & Co vorbeigehen, ohne ein Schälchen davon ins Körbchen wandern zu lassen. Brombeeren mag ich besonders wegen der Mischung aus Süße & der leicht sauren Note. Häufig sind sie mir jedoch zu teuer. Drei Euro für 100 Grad finde ich ganz schön happig. Auch wenn der Liebste letztens anmerkte, dass die Beeren schließlich per Hand gepflückt werden müssen & der Preis dadurch gerechtfertigt wäre. Jaja, wenn ich aber drei vier Packungen brauche sind das trotzdem läppische zehn Euro nur für Früchte. Bei dem Wetter gönne ich mir die dunkelblauen Früchtchen aber gerne.

Apropos frische Früchte. Der heutige Post ist übrigens ein Beitrag für Inas Projekt "Let's cook together". Die Aufgabe war, seinen liebsten Sommerkuchen mit Früchten der Saison zu backen. Ich habe es mir natürlich nehmen lassen, daran teilzunehmen.


Bei den hohen Temperaturen aktuell habe ich mich gegen eine große Torte entschieden. Denn wenn es so heiß ist, haben wir eh keinen großen Hunger. Da machen sich kleine Törtchen viel besser. Die verschwinden rucki zucki im Mund. Auch auf Sahne wollte ich verzichten, denn bei der Wärme geht das eh schief. Stattdessen gibt es leicht gesüßten Pudding, auf dem Brombeeren schwimmen.


Man nehme (für zwölf Törtchen):

- 100 g kalte Butter + etwas zum Einfetten
- 70 g Zucker
- 300 g Mehl
- 1 Ei
- 1 Päckchen Vanillezucker

- 1 Packung Pudding zum Einrühren
- 500 ml Milch
- 3 EL Zucker

- 500 frische Brombeeren (abgewaschen)
- etwas Puderzucker


So wird's gemacht:

1. Alle Zutaten für den Teig vermischen. Am besten klappt das mit den Händen. Ihr solltet die Butter unbedingt kalt verarbeiten.

2. Nehmt eine kleine Form eurer Wahl & fettet sie dünn mit etwas Butter ein. (Ihr könnt dafür zum Beispiel kleine Tartelettes-Förmchen nehmen. Ich habe die Rückseite einer Metall-Muffin-Form genommen. Das wollte ich schon lange einmal ausprobieren & es hat gut geklappt.)


3. Streut etwas Mehl auf eure Arbeitsfläche & rollt den Teig auf etwa 1/2 Zentimeter aus. Nehmt anschließen ein Gefäß, das größer als ein Wasserglas ist, & stecht damit 12 Kreise aus. Diese legt ihr dann in eure Förmchen aus. Bei 180 Grad muss der Teig für etwa 10 bis 15 Minuten backen, bis er leicht braun ist. Lasst die Teigschälchen gut abkühlen.

4. In der Zwischenzeit kocht ihr den Pudding nach Packungsanleitung & lasst ihn zehn Minuten abkühlen.


5. Füllt eure Schälchen mit Pudding & steckt fünf bis sechs Brombeeren pro Törtchen in den noch flüssigen Pudding. (Meine Brombeeren waren sehr groß, deshalb habe ich sie halbiert.)

6. Eure Brombeeren-Pudding-Törtchen stellt ihr nun für eine Stunde in den Kühlschrank, damit die Puddingmasse schön fest wird. Kurz vor dem Servieren streut ihr noch etwas Puderzucker über die Törtchen.


Was ist euer liebster Sommerkuchen? Habt auch ihr bei "Let's cook together" teilgenommen? Dann postet mir den Link zu eurem Blog, dann schaue ich mir gerne euren Beitrag an.


Nun ist es soweit. Die glückliche Gewinnerin habe ich am Wochenende ausgelost & über die wunderschönen Ohrringe von AnoaArts darf sich Cornelia freuen. Herzlichen Glückwunsch. Du bekommst heute noch eine Mail von mir.


Habt einen guten Start in die verkürzte Woche & holt euch bei den aktuellen heißen Sommertagen keinen Sonnenbrand.

Alle Liebe
Anne <3

Samstag, 10. Mai 2014

Let's cook together! | Kleiner Spinat-Kartoffel-Auflauf in Blumenform


Das aktuelle Motto von "Let's cook together" von der wunderbaren Bloggerin Ina fand ich gar nicht so einfach - Deftiges aus dem Muffinförmchen. Ich habe ewig hin- & herüberlegt. In Muffinform serviere ich normalerweise nämlich nur süße Sünden. Doch dieses Mal musste es eben herzhaft werden.

Ich bin ein großer Fan von Aufläufen, deshalb dachte ich mir: Warum davon nicht eine Mini-Version kreieren? Quasi als Appetizer? Das wäre doch gelacht, wenn ich das nicht hin bekomme. Spinat-Kartoffel-Auflauf wurde dann mein Favorit. Damit mein Mini-Auflauf auch hübsch anzusehen ist, habe ich die Kartoffel blumenartig angeordnet. Erkennt man das auf den Bildern? Nun folgt aber endlich das Rezept.


Man nehme (für fünf Törtchen):

- 1 Packung fertigen Blätterteig
- 2 EL Mehl
- 100 g + 1 EL Butter
- 200 ml Milch
- 100 g gefrorenen Spinat
- 2 große Kartoffeln
- 1/2 Brühwürfel, Salz, Pfeffer, Muskat, Rosmarin
- etwas Käse


So wird's gemacht:

1. Den fertigen Blätterteig etwas ausrollen. Mit Hilfe eines Glases fünf Kreise ausstechen & sie mit einem Nudelnholz leicht ausrollen. Etwas Butter schmelzen (Tipp: Geht super in der Mikrowelle) & mit einem Pinsel die Muffinform einfetten. Das legt ihr den Blätterteig in die Kerben, jedoch den Teig nicht so doll andrücken, sonst löst er sich später nicht so leicht aus der Form.

2. Mehlschwitze: Butter in einem Topf bei niedriger Temperatur schmelzen. Wenn die Butter flüssig ist, gebt ihr das Mehl dazu & rührt mit einem Schneebesen kräftig (Achtung: Brennt schnell an). Die Konsistenz muss ähnlich wie die von rohem Kuchenteig sein.

3. Anschließend gebt ihr die Milch zur Mehlschwitze & rührt gut um, damit keine Klümpchen bleiben. Kocht die Milch nun langsam auf, bis sie bindet. Würzt mit einem Halben Brühwürfel, Salz, Pfeffer, etwas Muskatnuss & getrocknetem Rosmarin. Die Soße kann ruhig etwas kräftiger ausfallen. Gebt nun den gefrorenen Spinat dazu & lasst ihn in der Soße langsam auftauen.

4. Schält die Kartoffeln. Dann schneidet ihr mit dem Gemüseschäler die Kartoffeln in ganze feine Scheiben.

5. Gebt einen Klecks der Soße auf den Blätterteig in der Muffinform & legt dann die dünnen Kartoffelscheiben kreisförmig hinein. Gebt immer wieder ein bisschen von der Soße dazu. Achtet darauf, dass relativ viel Soße im Förmchen landet. Die Kartoffeln sind noch roh & garen in der Soße.

6. Streut etwas Käse auf die Förmchen & gebt sie dann für 30 Minuten für 200 Grad in den Ofen.


Ich muss euch gestehen: Ich war selbst überrascht, wie unglaublich lecker die kleinen Dinger sind. Mit einem Happs, sind die im Mund (naja, wenn man einen seeehr großen Mund hat). Habt ihr dieses Mal fleißig mitgekocht? Was habt ihr euch für tolle Rezepte ausgedacht? Schickt mir gerne Links zu euren Post. Ich bin gespannt.

Liebste Grüße,
Anne <3

PS.: Meine Muffinform ist übrigens so ähnlich wie diese hier.

Donnerstag, 10. April 2014

Let's cook together! | Tomaten-Mozzarella-Tarte


Der Frühling ist meine liebste Jahreszeit. Es wird immer wärmer. Die dicken Pullis verschwinden in die hinterste Ecke des Kleiderschrankes. Dunkle Töne weichen frischen Farben. Alles blüht. Die ersten Tulpen gekauft. Die Sonne kitzelt die Wintermüdigkeit weg & die Tage werden wieder länger. Herrlich!


Heute kommt der Frühling direkt aus dem Ofen. Es ist wieder Zeit für "Let's cook together", dem Bloggerprojekt von Ina von whatinaloves. Wundert euch also nicht, wenn ihr bei eurer täglichen Blogroll heute besonders viele Gemüsetartes findet. Das ist kein Zufall. :) Ich habe mich für eine easy-peasy Tomaten-Mozzarella-Tarte entschieden. Das Rezept ist ganz fix umgesetzt & das Ergebnis ist richtig lecker.


Man nehme (für vier Portionen):

- 1 Packung fertigen Blätterteig
- 1 Becher Crème fraîche mit Kräutern
- 500 Cherry-Tomaten
- 2 Mozzarella
- etwas Salz & Pfeffer
- 100 g Pinienkerne
- frischen Basilikum


So wird's gemacht:

1. Nehmt euch den Blätterteig zur Hand & rollt ihn auf die Größe eurer Tarteform aus. Legt die Form anschließend damit aus & drückt den Teig leicht an. Pickst mit einer Kabel mehrere kleine Löcher in den Teig.

2. Nun verteilt ihr das Crème fraîche darauf. Wascht die Tomaten & drückt sie im Ganzen leicht in die Crème-Masse. Streut etwas Salz & Pfeffer über die Tomaten.

3. Schneidet den Mozzarella in etwa ein Zentimeter dicke Scheiben & legt sie auf die Tomaten.

4. Schiebt die Tarteform nun für etwa 20 Minuten bei 200 Grad in den Ofen, streut dann die Pinienkerne darüber & gebt die Form für weitere zehn Minuten in den Ofen. Serviert die fertige Tomaten-Mozzarella-Tarte mit frischem Basilikum. Ich verspreche euch, DAS ist Frühling zum Anbeißen.

Was ist euer liebstes Frühlingsrezept? Habt ihr dieses Mal fleißig mitgekocht? Schickt mir gerne Links zu euren Post. Ich bin gespannt auf eure Tarte-Rezepte.

Liebste Grüße & genießt den Frühling,
Anne <3