Donnerstag, 11. Juli 2013

Kirschkuchen-Liebe ♡ ♡


Letztes Wochenende gab es ein kleines Familientreffen. Jeder hat etwas mitgebracht, damit sich die Arbeit verteilt. Keiner soll tagelang alleine in der Küche stehen. Ich war für den Nachtisch zuständig - meinem Lieblingsgang. Ich wollte ein Dessert, das frisch & nicht zu süß ist. Ohne Sahne, denn bei warmen Temperaturen geht das eh nur schief.

Beim Stöbern fand ich letztens ein köstlich aussehendes Rezept von Stef, die auf magnoliaelectric bloggt. Vorstellen muss ich sie euch bestimmt nicht. In der Bloggerwelt ist sie nämlich eine große Nummer. Ich beneide sie sehr um ihre Kreativität & ihren Blick, die Welt mit der Kamera festzuhalten. Ihr Blog hat eine Leichtigkeit, eine Einmaligkeit, ein Lebensgefühl, das mir sehr gefällt.



Vor einigen Jahren backte Stef einen Kirschkuchen, der mir nur beim Ansehen der Fotos das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ. Als ich die Bilder sah, wusste ich sofort: Der muss nachgebacken werden. Da kam mir unser Familienfest genau richtig. Die Zubereitung nimmt zwar etwas Zeit in Anspruch, ist aber gar nicht schwierig. Und soll ich euch etwas verraten? Dieser Kuchen schmeckt sogar noch besser als er aussieht. Versprochen! Das Rezept habe ich übrigens nur ganz leicht verändert.


Man nehme:

- 200 g Mehl
- 130 g weiche Butter
- 75 g Puderzucker
- 1 Eigelb
- ein paar Spritzer Zitronensaft oder geriebene Zitronenschale
- 1 Päckchen Vanillezucker
- etwas Salz

- ca. 600 g frische Kirschen
- 50 g Puderzucker
- 1 EL Kirschkonfitüre
- 2 EL Maisstärke
- 1/4 TL Lebkuchengewürz

- etwas Mehl
- 1 Eigelb

video

So wird's gemacht:

1. Zuerst gebt ihr alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel & mixt sie zunächst mit dem Handrührgerät, dann mit den Händen zu einer homogenen Masse. Dann formt ihr den Teig zu einer großen Kugel, wickelt sie in Frischhaltefolie ein & legt sie für mindestens drei Stunden in den Kühlschrank.

2. In der Zwischenzeit widmet ihr euch den Kirschen. Wascht sie gründlich & macht euch dann ans Entsteinen. Ich habe mit einem kleinen Messer einmal um die Kirsche herumgeschnitten & mit den Fingern die beiden Hälften in entgegengesetzte Richtungen vorsichtig gedreht. So löst sich der Stein von der einen Hälfte. Von der anderen Hälfte müsst ihr dann mit einem Messer oder den Fingern den Stein entfernen. Ist etwas mühsam, aber nicht so schlimm.

3. Wenn ihr das mit allen Kirschen gemacht habt, geht es ans Eingemachte - im wahrsten Sinne. Ihr gebt alle Kirschen in einen Topf, fügt Puderzucker, Konfitüre, Maisstärke & Lebkuchengewürz hinzu & lasst alles für etwa zehn bis 15 Minuten köcheln. Immer schön umrühren, damit nichts anbrennt. Der aus den Kirschen heraustretende Saft wird so etwas eingedickt & bekommt eine tolle Konsistenz. Nach dem Kochen zur Seite  stellen & abkühlen lassen.


4. Den Teig holt ihr aus dem Kühlschrank, knetet ihn mit den Händen noch einmal gut durch & rollt ihn auf einer mit Mehl bestäubten Fläche dünn aus. Zuerst kümmert ihr euch um den Boden für den Kuchen & legt ihn in die Spring-/Pieform aus. Hebt aber noch etwas für das Teig-Gitter auf.

5. Dann rollt ihr den Teig noch einmal aus & schneidet dünne Streifen aus. Die abgekühlte Kirschmasse verteilt ihr nun auf dem Boden & legt die Teigstreifen darüber. Nun kann es sich der Kuchen im Backofen gemütlich machen. Ich habe ihn auf 180 Grad für 25 Minuten mit Alufolie bedeckt gebacken, weitere 10 Minuten ohne Folie. Dann sah er perfekt aus. Ich habe jedoch einen ziemlich alten Ofen. Ich schätze, bei euch geht es etwas schneller.




Der Kuchen schmeckt wirklich köstlich. Meine Familie hat ihn auch genossen. Der Kuchen ist auch nicht so süß, sodass man auch locker zwei Stück davon futtern kann. Eine Kugel Vanille-Eis stelle ich mir auch super dazu vor.



Geschirrtuch, Gabel, Schale: Butlers
Pieform: Amazon

Seid ihr auch so ein großer Kirschkuchen-Fan? Ich könnte ihn schon wieder backen, so lecker war er. Was ist euer Lieblingskuchen?

Liebste Grüße
eure Anne <3

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